Newsletter Februar 2017

Das betriebliche Berichtswesen ist der Angelpunkt von Investor Relations. Ohne vernünftig aufbereitete Zahlenreihen kann sich kein Investor ein Bild über die Geschäftstätigkeit eines Emittenten machen. Umgekehrt ist es verblüffend, welche qualitativen Aussagen mit erheblichem Tiefgang ein erfahrener Analyst allein auf der Grundlage von Finanzergebnissen treffen kann. Nicht umsonst kommt fast ein Fünftel aller Investor Relations Manager aus dem Corporate Finance. 

Andererseits hat der Stellenwert der fundamentalen Unternehmensperformance für die Aktienkursentwicklung mit der Zunahme von passiven Anlagestrategien abgenommen, wohingegen quantitative Risikofaktoreigenschaften eines Emittenten an Bedeutung gewonnen haben. Die kommunikative Kunst besteht also darin, zusätzlich zu den Zahlenreihen Erklärungen zu liefern, die das Risikoprofil des Unternehmens adäquat abbilden. Hier ist offensichtlich Zurückhaltung en vogue. DAX-Konzerne setzen bei ihrer Prognose-Strategie darauf, den Markt positiv zu überraschen. 

Die Deutsche Börse geht die Sache mit dem Reporting entspannt an und verlangt von Emittenten ihres neuen Segments „Scale“ nicht zwingend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards. Das Aufstellen von Jahres- und Halbjahresabschlüssen gemäß dem nationalen Recht des Sitzstaates des Emittenten reicht aus. Diese und weitere Informationen haben wir wieder für Sie zusammengestellt. 

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