DIRK-Newsletter Juni 2020

DIRK-Newsletter Juni 2020

Was ist normal? Eine wahrlich abgedroschene Frage bekommt dieser Tage neuen Schub. Nicht allein die Corona-Pandemie hat in jüngster Zeit unsere Vorstellungen von Normalität mächtig auf den Kopf gestellt. Allerorts kommt es zu Diskussionen, was aktuell das Selbstverständliche ist, das in der Gesellschaft nicht mehr erklärt und entschieden werden muss. Ist es beispielsweise angesichts der großen wirtschaftlichen Einbußen in den letzten Monaten normal, dass der DAX im Juni bisweilen fast schon wieder ein Vor-Corona-Niveau erreichte? Hintergrund ist, dass die deutschen Unternehmen ihre Geschäftsaussichten relativ gut einschätzen. Aber welche Halbwertszeit haben Prognosen in volatilen Zeiten?

Für Investor Relations-Verantwortliche stellt sich angesichts dieser schwankenden Realität die Frage, wie sie konkret das Erwartungsmanagement betreiben. An der Börse wird die Zukunft gehandelt, umso mehr achten die Stakeholder auf zukunftsbezogene Aussagen. Für die Quartalsberichte, die über die zum 31. März endende Periode berichten, lässt sich feststellen, dass die Stimmung besser ausfällt als die Zahlen. Bevor wir uns jedoch in typisch deutscher Manier nur auf die negative Seite konzentrieren, sollten wir auch die hohe Anerkennung würdigen, die der DAX aus dem Ausland erfährt. Der Anteil internationaler institutioneller Anleger im DAX steigt wieder und spiegelt die Beliebtheit deutscher Gesellschaften im Ausland wider! 

Diese und weitere Informationen haben wir wieder für Sie zusammengestellt und wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.  

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Ansprechpartner

Hannes Bauschatz

Referent T. +49 (69) 95 90 94 90