IR-Wissen

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  • 06. Juli 2016

    Leitsätze für den Dialog zwischen Investor und Aufsichtsrat

    Thema:Sonstiges, Aufsichtsrat, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Investorensuche &-pflege, Kommunikation in Sondersituation Publikationsform:Studien

    Initiative "Developing Shareholder Communication"

    Vorbemerkung

    Die geplante Änderung der EU-Aktionärsrechterichtlinie sieht vor, dass institutionelle Investoren künftig eine aktivere Rolle in der Überwachung börsennotierter Unternehmen übernehmen sollen. Um diese Aufgabe angemessen ausfüllen zu können, ist ein intensiverer Dialog mit dem Aufsichtsrat, als zentralem Überwachungsorgan, nötig. Ziel ist es, die Transparenz zu erhöhen und gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

    Dabei kann eine direkte Kommunikation zwischen Investor und Aufsichtsrat einen Mehrwert für beide Seiten bieten: Ein solcher Dialog erlaubt es Investoren, sich aus erster Hand zu informieren und sich ein Bild etwa darüber zu verschaffen, ob der Aufsichtsrat richtig besetzt ist und effektiv arbeitet. Der Aufsichtsrat wiederum hat die Möglichkeit, vor allem ausländischen Investoren das dualistische deutsche Corporate-Governance-Modell mit Mitbestimmung zu erläutern und um Verständnis für unternehmensindividuelle Governance-Lösungen zu werben.

    Der rechtliche Rahmen eines Dialogs zwischen Investor und Aufsichtsrat ist derzeit nicht klar definiert. Der Dialog wird indes durch das deutsche Aktien- und Kapitalmarktrecht nicht ausgeschlossen und schon heute in deutschen Unternehmen praktiziert. Insbesondere das aktienrechtliche Gleichbehandlungsgebot steht einem Dialog von Investor Relations, Vorstand oder Aufsichtsrat mit einzelnen Investoren nicht im Weg. Entscheidend ist vielmehr, dass es für die Auswahl der Investoren, denen Gespräche gewährt oder angeboten werden, sachliche Gründe gibt.

    Um den Dialog zwischen institutionellen Investoren und Aufsichtsräten so fruchtbar wie möglich zu gestalten, hat die Initiative „Developing Shareholder Communication” acht Leitsätze formuliert. Diese richten sich an Investoren und an die in Deutschland börsennotierten Unternehmen mit Aufsichtsrat. Damit will die Initiative

    a) eine informierte Diskussion des Themas Aufsichtsratskommunikation mit Investoren anzustoßen;
    b)
     vor dem Hintergrund des regulatorischen Rahmens die Erwartungen von Investoren an deutsche Unternehmen zu managen;
    c) 
    über eine entwickelnde Praxis jenes Dialogs zwischen Investor und Aufsichtsrat zu informieren, ohne unternehmerische Handlungsfreiheiten zu beschränken.

    Auch die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wird vorschlagen, eine grundsätzliche Empfehlung oder Anregung zur Kommunikation zwischen Investor und Aufsichtsrat in den Kodex aufzunehmen.

    Präambel

    Die nachfolgenden Leitsätze zum Dialog zwischen Investor und Aufsichtsrat sollen eine praktische Orientierungshilfe hinsichtlich der Themen, der Beteiligten und der Ausgestaltung eines solchen Dialogs bieten und zugleich Leitplanken für die Kommunikation börsennotierter Unternehmen setzen. Darüber hinaus sollen sie zur Verbreitung guter Dialogformen beitragen.

    Mit Blick auf die aktienrechtliche Kompetenzordnung wird ein Recht des Aufsichtsrats zum Dialog mit Investoren nur für die Themen verstanden, die in den Aufgaben- und Verantwortungsbereich des Aufsichtsrats fallen; im Übrigen verbleibt die Kommunikationshoheit beim Vorstand als gesetzlicher Unternehmensvertreter. Eine Pflicht für Aufsichtsräte zum Dialog mit Investoren soll damit nicht zum Ausdruck gebracht werden.

    Die Leitsätze stehen im Einklang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Deutschen Corporate Governance Kodex in seiner aktuellen Fassung. Für die Beachtung der rechtlichen Beschränkungen, etwa aus dem Kapitalmarktrecht (Insiderinformation und Ad-hoc-Publizität), Verschwiegenheitspflichten und aktienrechtliche Gleichbehandlungsgebot können sinngemäß die Grundsätze, die schon heute Basis der Kommunikation von Investor Relations und des Vorstands mit einzelnen Investoren sind, angewendet werden.

    Die Leitsätze sind nicht als starres Regelwerk formuliert, sondern bieten einen flexiblen Rahmen, der auf die spezifische Situation des einzelnen Unternehmens angepasst werden kann.

    Die acht Leitsätze lauten wie folgt:

    Leitsatz 1: Initiative und Themen
    Zwischen Investoren und Aufsichtsrat kann ein Dialog geführt werden. Die generelle Entscheidung, ob ein solcher Dialog geführt wird, obliegt auf Seiten des Unternehmens dem Aufsichtsrat. Die Entscheidung über den Eintritt in einen konkreten Dialog trifft der Aufsichtsratsvorsitzende. Der Dialog umfasst ausschließlich Themen, die in den Aufgaben- und Verantwortungsbereich des Aufsichtsrats fallen.​

    Leitsatz 2: Zusammensetzung und Vergütung des Aufsichtsrats
    In einem Dialog können die Aufsichtsratszusammensetzung, der Besetzungsprozess sowie das Vergütungssystem des Aufsichtsrats erörtert werden. Konkrete Wahlvorschläge oder Einzelkandidaten sollen nicht besprochen werden.

    Leitsatz 3: Binnenorganisation und Überwachungsprozess
    ​In einem Dialog zwischen Investor und Aufsichtsrat können der Bericht des Aufsichtsrats und die aufsichtsratsbezogenen Themen des Corporate-Governance-Berichts, die Binnen-organisation im Aufsichtsrat, die Ausgestaltung der Überwachungs- und Mitwirkungsprozesse, die Ausschussbildung sowie die Effizienzprüfung und daraus getroffene Maßnahmen erörtert werden. Von einer Diskussion der Ergebnisse der Effizienzprüfung in Bezug auf einzelne Aufsichtsratsmitglieder soll abgesehen werden.

    Leitsatz 4: Vorstandsbestellung, -abberufung und -vergütung
    In einem Dialog können Anforderungsprofile für die Bestellung der Mitglieder und die Geschäftsverteilung im Vorstand besprochen werden. Konkrete Vorschläge oder Einzelkandidaten sollen nicht Gegenstand eines Dialogs sein. Des Weiteren können das Vorstandsvergütungssystem, geplante Veränderungen und etwaige Verbesserungsvorschläge sowie die Auslegung und gegebenenfalls die Inanspruchnahme von Ermessensspielräumen des Aufsichtsrats bei Vergütungsfragen mit Investoren diskutiert werden.

    Leitsatz 5: Strategieentwicklung und -umsetzung
    Die Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie obliegt dem Vorstand. Im Rahmen eines Dialogs mit Investoren kann der Aufsichtsrat seine überwachende und mitwirkende Rolle im Strategieprozess und seine Einschätzung der Strategieumsetzung erläutern.

    Leitsatz 6: Abschlussprüfer
    ​In einem Dialog können die Anforderungskriterien und Meinungsbildung für die Auswahl des Abschlussprüfers sowie die Inhalte und Qualität der Zusammenarbeit zwischen Abschlussprüfer und Aufsichtsrat erörtert werden.

    Leitsatz 7: Beteiligte
    Der Aufsichtsratsvorsitzende vertritt den Aufsichtsrat in der Kommunikation mit Investoren. Er kann weitere Aufsichtsratsmitglieder (etwa Ausschussvorsitzende), den Vorstandsvorsitzenden oder andere Mitglieder des Vorstands zu einem Dialog hinzuziehen. Er informiert den gesamten Aufsichtsrat über die Gespräche.

    Leitsatz 8: Ausgestaltung
    ​Der Aufsichtsrat bespricht mit dem Vorstand Grundsätze für die Ausgestaltung eines Dialogs zwischen Investor und Aufsichtsrat.

    Das Dokument als PDF finden Sie hier.
    Eine englische Version finden Sie hier.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

    Frau Daniela Mattheus
    Executive Director
    Ernst & Young GmbH
    Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
    E-Mail: daniela.mattheus@de.ey.com​

    Über die Initiative

    Gemeinsame Zielsetzung der Initiative war es, orientierungsgebende und aus der Praxis abgeleitete Leitsätze innerhalb der geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland zu entwickeln. Neben der federführenden Arbeitsgruppe, die mit Unternehmens- und Investorenvertretern sowie Wissenschaftlern besetzt war, wurde die Initiative beratend von einer Stakeholder-Gruppe begleitet, in der auch Repräsentanten der Regulatoren sowie ausgewählter Verbände und Organisationen vertreten waren.

     

    Mitglieder der Arbeitsgruppe
    Prof. Dr. Alexander Bassen (Universität Hamburg), Dr. Jürgen Hambrecht (BASF, Daimler, Fuchs Petrolub), Dr. Hans-Christoph Hirt (Hermes Investment Management), Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus J. Hopt (Direktor em. Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Hamburg), Prof. Dr. Ulrich Lehner (E.ON, Henkel, Deutsche Telekom, Porsche Automobil Holding, ThyssenKrupp), Dr. Stephan Lowis (RWE), Ingo R. Mainert (Allianz Global Investors), Daniela Mattheus (EY), Prof. Christian Strenger (HHL Leipzig Graduate School of Management).

    Mitglieder der beratenden Stakeholder-Gruppe
    ​Dr. Paul Achleitner (Deutsche Bank, Bayer, Daimler), Kay Bommer (Deutscher Investor Relations Verband), Dr. Christine Bortenlänger (Deutsches Aktieninstitut), Dr. Werner Brandt (RWE, Deutsche Lufthansa, OSRAM Licht, ProSiebenSat. 1 Media), Dr. Joachim Faber (Deutsche Börse), Ralf Frank (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management), Henning Gebhardt (Deutsche Asset Management Investment), Dr. Dr. h.c. Manfred Gentz (Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex), Claudia Kruse (APG Asset Management), Thomas Richter (Deutscher Fondsverband BVI), Dr. Manfred Schneider (ehemals RWE, Linde), Prof. Dr. Ulrich Seibert (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Ingo Speich (Union Investment), Norbert Steiner (K+S), Marc Tüngler (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz), Werner Wenning (Bayer, Henkel, Siemens).

  • 22. Mai 2018

    Deutsche Börse beschließt Regeländerungen für Indizes MDAX, SDAX und TecDAX

    Thema:Sonstiges, Handel, Aktienkultur Publikationsform:Sonstige, Stellungnahmen

    Nach Abschluss der Marktkonsultationen hat die Deutsche Börse bekannt gegeben, dass

    • die Klassifizierung nach Tech und Classic aufgehoben wird,
    • der MDAX auf 60 und der SDAX auf 70 Werte vergrößert wird, und
    • die neue Methodik ab dem 24.09.2018 in den Indices wirksam wird.

    Im Ergebnis begrüßt der DIRK – Deutscher Investor Relations Verband diese Änderungen, insbesondere die Aufhebung der industriebasierten Trennung. Damit ist sichergestellt, dass tatsächlich die größten börsennotierten Unternehmen – unabhängig von ihrer Segmentzugehörigkeit – in DAX, MDAX bzw. SDAX gelistet sind.

    Die Erweiterung des SDAX auf 70 Werte entspricht den Forderungen des DIRK. Mit der Erweiterung des MDAX auf lediglich 60 Emittenten bleibt die Deutsche Börse hinter den Forderungen zahlreicher Emittenten und anderer Marktteilnehmer zurück. Hier hat der Indexgeber eine Chance vertan, mehr für den deutschen Finanzmarkt und insbesondere mittelgroße Unternehmen zu tun.

    Allerdings werden zukünftig 130 Unternehmen in den größenabhängigen Mid- und Smallcap-Indices der Deutschen Börse vertreten sein (MDAX 60 / SDAX 70) und damit ebenso viele wie vor der Änderung (MDAX 50 / SDAX 50 / TecDAX 30). Dadurch ist eine Kernforderung des DIRK erfüllt.

    Die entsprechende Pressemitteilung der Deutschen Börse finden Sie hier.

    Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Marktkonsultation finden Sie hier.

  • 15. Mai 2018

    21. DIRK-Konferenz: Damit stecken Sie alle(s) in die Tasche

    Thema:Sonstiges, DIRK-Konferenz, Website & Social Media Publikationsform:Sonstige

    Um das beste aus seiner Teilnahme an der 21. DIRK-Konferenz zu machen, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Zu folgenden Punkten sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen: Welche Vorträge möchte ich unbedingt sehen und wann finden sie statt? Welchen Referenten darf ich nicht verpassen? Wo findet was statt und wie komme ich dahin?

    Alle diese Informationen und noch vieles mehr finden Sie handlich und kompakt in unserer Konferenz-App. Diese können Sie ab sofort unter dem Begriff „DIRK 2018“ in den App-Stores für Apple- und Android-Geräte kostenfrei downloaden.

    Hier finden Sie die App in iTunes, hier im Google Play Store.

    Aus den fast 40 Programmpunkten können Sie sich Ihre ganz persönliche Agenda zusammenstellen und abspeichern und zudem Notizen zu den besuchten Vorträgen machen. So entgeht Ihnen bestimmt nichts mehr.

    Einige der Highlights der Konferenz am 04. und 05. Juni 2018 sind die Keynotes von Michael Sen, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, und von Fredi Bobic, Vorstand Sport der Eintracht Frankfurt Fußball AG. Die Panel-Diskussion „Die Zerlegung von Mischkonzernen als ‚Fashion of the Season‘?“ erörtert, ob die Abspaltungen von „Pure plays“ aus Großkonzernen ein dauerhafter Trend oder eher ein vorübergehendes Phänomen sind. Und am 1. Konferenztag diskutieren wir die Frage, ob Sport und Börse überhaupt zusammenpassen.

    Das komplette Konferenz-Programm finden Sie hier auf der DIRK-Webseite.

    Am zweiten Konferenzabend sind dann alle Anwesenden zum großen Konferenz-Finale eingeladen. Beim gesetzten Gala-Dinner werden zudem die Gewinner des „Deutschen IR-Preises 2018“ ausgezeichnet.

    Die Registrierung ist noch bis zum 29. Mai 2018 unter folgendem Link möglich:
    www.dirk.org/konferenz/registrierung/teilnehmer.
     

    Bitte beachten Sie:
    Für den „Best Practice Workshop: Vorbereitung der Ergebnisveröffentlichung“ sowie für das Medientraining ist eine separate Anmeldung per E-Mail nötig, da wir aus Kapazitätsgründen nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern zulassen können. Bitte melden Sie sich dazu unter konferenz@dirk.org an. Für das Medientraining geben Sie bitte zusätzlich Ihre Wunsch-Gruppe (G1, G2, G3 oder G4) an.

    Wir freuen uns darauf, Sie schon bald in Frankfurt zu begrüßen.

  • 09. Mai 2018

    21. DIRK-Konferenz: Welches Thema darf's denn sein?

    Thema:Sonstiges, DIRK-Konferenz Publikationsform:Sonstige

    Die Fußball-Weltmeisterschaft steht kurz bevor und für viele Fußball-Fans stellt sich beim Blick auf den Spielplan die Frage, welche Spiele man auf keinen Fall verpassen darf. Auch bei der 21. DIRK-Konferenz am 04. und 05. Juni 2018 in Frankfurt am Main hat der Teilnehmer die Qual der Wahl. Bei den parallelen Workshop-Sessions gilt es abzuwägen, auf welche Taktik man setzen will: Bestehende Kenntnisse in einem Gebiet vertiefen oder lieber einmal über den Tellerrand blicken und neue Themen entdecken? Gerne geben wir Ihnen hier einige Anregungen.

    Eine beliebte Rubrik in unserem Programm sind die sogenannten Case Studies – Erfahrungsberichte aus der Praxis von IROs für IROs. So bekommen Sie zum Beispiel Tipps aus erster Hand zum Thema Corporate Governance Roadshows oder erhalten Einblicke in das Umtauschangebot von Linde. Neu in diesem Jahr ist der „Best Practice Workshop“. In kleiner Runde erarbeiten die Teilnehmer interaktiv Strategien und Taktiken, um den Markt optimal auf die Ergebnisveröffentlichung vorzubereiten. Weitere Themenschwerpunkte sind die Digitalisierung in den Investor Relations sowie die Auswirkungen der Aktionärsrechterichtlinie und der Umgang mit aktivistischen Investoren.

    Den kompletten „Konferenz-Spielplan“ finden Sie hier auf der DIRK-Webseite.

    Fest einplanen sollten alle Teilnehmer die beiden Keynotes am ersten und zweiten Konferenztag. Mit Fredi Bobic, Vorstand Sport der Eintracht Frankfurt Fußball AG, und Michael Sen, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, konnte der DIRK zwei hochkarätige Sprecher gewinnen. Auch die beiden Panel-Diskussionen dürfen auf keiner individuellen Agenda fehlen. Am zweiten Konferenzabend sind dann alle Anwesenden zum großen Konferenz-Finale eingeladen. Beim gesetzten Gala-Dinner werden zudem die Gewinner des „Deutschen IR-Preises 2018" ausgezeichnet.

    Die Registrierung ist noch bis zum 29. Mai 2018 unter folgendem Link möglich:

    www.dirk.org/konferenz/registrierung/teilnehmer

    Bitte beachten Sie:
    Für den „Best Practice Workshop: Vorbereitung der Ergebnisveröffentlichung“ sowie für das Medientraining ist eine separate Anmeldung per E-Mail nötig, da wir aus Kapazitätsgründen nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern zulassen können. Bitte melden Sie sich dazu unter konferenz@dirk.org an. Für das Medientraining geben Sie bitte zusätzlich Ihrer Wunsch-Gruppe (G1, G2, G3 oder G4) an.

     Wir freuen uns darauf, Sie bald in Frankfurt zu begrüßen.

  • 03. Mai 2018

    21. DIRK-Konferenz: Programm veröffentlicht

    Thema:Sonstiges, DIRK-Konferenz Publikationsform:Sonstige

    Der Countdown läuft: Nur noch 6 Wochen bis zur Fußball-WM in Russland! Und nur noch weniger als 5 Wochen bis zur DIRK-Konferenz 2018, die unter dem Motto „Titelverteidigung Deutschland. Sport - Wirtschaft - Kapitalmarkt“ am 04. und 05. Juni 2018 in Frankfurt am Main stattfindet.

    Wir freuen uns daher sehr, Ihnen unseren „Konferenz-Spielplan“ zu präsentieren! Auf unserer Webseite finden Sie ab heute sowohl ein PDF-Dokument des Programms zum Download, als auch einzelne Termineinträge zum Direktimport in Ihr Outlook.

    Die rund 20 Workshops und Diskussionsrunden bieten wieder Vorträge zu den unterschiedlichsten IR-Themen: Von der Aktionärsrechterichtlinie bis MiFID II, von der Digitalisierung der Investor Relations bis zu PRIIP sowie verschiedene Erfahrungsberichte aus der IR-Praxis – von IROs für IROs.

    Hier geht es zum vollständigen Konferenz-Programm.

    Mit Fredi Bobic, Vorstand Sport der Eintracht Frankfurt Fußball AG, und Michael Sen, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, konnte der DIRK zwei hochkarätige Keynote-Sprecher gewinnen. Zudem warten eine Fachausstellung und spannende Panel-Diskussionen auf die Teilnehmer. Zum Finale am zweiten Konferenzabend sind alle Anwesenden zum gesetzten Gala-Dinner eingeladen. In diesem festlichen Rahmen werden unsere Gewinner mit dem „Deutschen IR-Preis 2018" ausgezeichnet.

    Die Registrierung ist noch bis zum 29. Mai 2018 unter folgendem Link möglich:

    www.dirk.org/konferenz/registrierung/teilnehmer.

    Für das Medientraining ist eine separate Anmeldung per E-Mail nötig, da wir aus Kapazitätsgründen nur eine begrenzte Zahl von Teilnehmern zulassen können. Bitte melden Sie sich dazu unter Angabe Ihrer Wunsch-Gruppe (G1, G2, G3 oder G4) unter konferenz@dirk.org an.

    Wir freuen uns darauf, Sie bald in Frankfurt zu begrüßen.

  • 27. April 2018

    Newsletter April 2018

    Thema:Sonstiges, IPO, Kapitalmarktrecht, Aktienkultur, Handel, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Kommunikation in Sondersituation, DIRK-Konferenz, Website & Social Media Publikationsform:Sonstige, DIRK-Newsletter

    Kennen Sie den Spruch „bewachter Milchtopf kocht nie“? Vor lauter Angst, dass die überkochende Milch einen größeren Reinigungsaufwand verursachen könnte, starrt man in den Milchtopf. Und es tut sich rein gar nichts. So ungefähr verhält es sich mit diesem, als ausgewiesenes IPO-Jahr deklariertem 2018. Ganz so ist es nicht, ein paar erhebliche Börsengänge hat es bereits gegeben. Aber das Pulver scheint verpufft zu sein, bevor es überhaupt so richtig losging – oder?! Auf die breite IPO-Welle, die einen wirklichen Sog entwickeln würde, warten wir bisher (noch) vergeblich. Wie auf unseren Milchschaum. 

    Wo sich auch nichts tut – mit Relevanz für die aktuelle Hauptversammlungssaison, sind zum einen die Verteidigungsstrategien deutscher Unternehmen gegenüber aktivistischen Investoren und Leerverkäufern. Hier ist vor allem die Finanzkommunikation nach allen Regeln der Kunst gefragt. Zum anderen bei der Aktienquote deutscher Investoren, die seit Jahren im Keller liegt, was uns wieder zum ersten Problem führt, denn dadurch gewinnen aktivistische Aktionäre noch mehr an Einfluss. Andererseits tut sich eine ganze Menge an der MiFID II-Front. Hier bilden sich erste, bedeutende Strategien heraus. Zudem möchten wir Ihre geschätzte Aufmerksamkeit einmal dezidiert auf unsere Rubrik „Kapitalmarktrecht“ lenken, wo wir diesmal allerhand Fälle gesammelt haben, die eine nicht reibungslos stattfindende Hauptversammlung betreffen. Diese und weitere interessante Artikel haben wir wieder für Sie zusammengestellt. 

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  • 24. April 2018

    21. DIRK-Konferenz: Auf Wiedersehen Mischkonzern!?

    Thema:Sonstiges, DIRK-Konferenz Publikationsform:Sonstige

    Sind die Tage traditioneller Mischkonzerne gezählt? Spalten sich Großkonzerne vermehrt auf in fokussierte „pure plays“? So sollen derzeit laut Medienberichten Volkswagen, Daimler oder Continental mögliche Abspaltungen prüfen – oder haben sie bereits vollzogen, wie Siemens mit seiner Medizin-Tochter Siemens Healthineers. Ist hier ein dauerhafter Trend zu erkennen oder nur ein vorübergehendes Phänomen? Diese Frage wollen wir am zweiten Tag der 21. DIRK-Konferenz zusammen mit Ihnen näher beleuchten. In der Podiumsdiskussion „Die Zerlegung von Mischkonzernen als ‚Fashion of the Season‘?“ geben Finanz-Experten wie Michael Pontzen, CFO bei Lanxess, und Tim Albrecht, Head of DACH Equities bei der DWS, ihre Einschätzungen hierzu ab.

    Doch auch am ersten Konferenztag steht ein aktuell heißdiskutiertes Thema auf der Agenda. Das Panel „Sport an der Börse – geht das gut?“ erörtert, ob und wie der Spagat zwischen Emotionen und Kommerzialisierung im modernen Sport funktionieren kann. Diskutanten sind hier unter anderem Christian Daudert, CEO Staramba SE, und Robin Steden, Head of Investor Relations von Borussia Dortmund.

    Die DIRK-Konferenz findet unter dem Motto „Titelverteidigung Deutschland. Sport - Wirtschaft - Kapitalmarkt“ am 04. und 05. Juni 2018 in Frankfurt am Main statt.

    Die Registrierung ist unter folgendem Link möglich:

    www.dirk.org/konferenz/registrierung/teilnehmer

    Mit Fredi Bobic, Vorstand Sport der Eintracht Frankfurt Fußball AG, und Michael Sen, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, konnte der DIRK zwei hochkarätige Keynote-Sprecher gewinnen. Zudem warten eine Fachausstellung, Workshop-Sessions und vieles mehr auf die Teilnehmer. Am Abend sind alle Anwesenden zum gesetzten Gala-Dinner eingeladen. In diesem festlichen Rahmen werden auch die Gewinner des „Deutschen IR-Preises 2018" gekürt.

    Wir freuen uns darauf, Sie im Juni in Frankfurt zu begrüßen!

  • 23. April 2018

    Deutsche Börse verlängert Marktkonsultation zu möglichen Index-Regeländerungen

    Thema:Aktienkultur, Sonstiges, Handel Publikationsform:Sonstige, Stellungnahmen

    Am Donnerstag, den 19.04.2018 hat die Deutsche Börse bekannt gegeben, dass sie die Marktbefragung zu möglichen Regeländerungen für die Indices MDAX, SDAX und TecDAX verlängert. Hier geht es zur Mitteilung der Deutschen Börse.

    Zum Hintergrund

    Neben dem DIRK haben sich auch zahlreiche andere Marktteilnehmer für die Erweiterung des MDAX und des SDAX auf mehr als 60 Unternehmen sowie für eine Erweiterung des TecDAX ausgesprochen. Allerdings gab es auch Stimmen, die eine weitere Erweiterung als der ursprünglich Vorgeschlagenen nicht so positiv gesehen haben.

    Nach unserer Einschätzung will die Börse nunmehr prüfen, ob die ursprünglich gar nicht zur Diskussion gestellte Möglichkeit der Erweiterung auf 60/70 oder 70/70 (unser Petitum) sowie die Erweiterung des TecDax auf 40 Werte die Zustimmung des Marktes findet, bevor sie sich final für eine größere Erweiterung entscheidet.

    Ich werte es als Erfolg für unser Wirken, dass es zumindest keine Entscheidung im Sinne des ursprünglichen Vorschlags gegeben hat. Die Chancen, dass sich die Börse für die von uns vorgeschlagene Erweiterung auf jeweils 70 Unternehmen im MDAX und SDAX sowie für eine Erweiterung des TecDAX entscheidet, stehen besser als je zuvor.

    Allerdings kommt es jetzt darauf an, dass sich möglichst viele Marktteilnehmer nochmal bei der Börse melden und ihre Ansichten kundtun.

    Stellungnahmen können noch bis zum 4. Mai 2018 an Index_Services@deutsche-boerse.com gerichtet werden.

    Die Stellungnahme des DIRK findet sich hier.

    Jede Stimme zählt! Wer eine Erweiterung der Indices wünscht, sollte jetzt handeln!

  • 19. April 2018

    AG München zur Kompetenz der Hauptversammlung einer AG im Insolvenzverfahren

    Thema:Hauptversammlung, Kapitalmarktrecht Publikationsform:Rechtsprechung

    Die Hauptversammlung einer AG kann im laufenden Insolvenzverfahren nicht ohne Zustimmung des Sachwalters über die Bestellung von Sonderprüfern, sonstigen Maßnahmen mit Einfluss auf die Geschäftsführung (hier: Vertrauensentzug gegenüber dem Vorstand bei Eigenverwaltung) oder Kapitalmaßnahmen beschließen. Sie behält aber die Kompetenz zur Abwahl und Nachwahl von Aufsichtsratsmitgliedern sowie zu sonstigen Satzungsänderungen; insoweit wird ihre Kompetenz nicht durch § 276a InsO verdrängt. (Beschl. v. 19.3.2018, HRB 226715).

    Den Volltext finden Sie hier bei Bayern.Recht.

    Dieser Beitrag ist im Corporate Alert vom 05. April 2018 von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP erschienen.

  • 19. April 2018

    OLG Karlsruhe zur Geltendmachung von Ansprüchen einer Gesellschaft gegen Aktionäre

    Thema:Sonstiges, Kapitalmarktrecht, Hauptversammlung Publikationsform:Rechtsprechung

    Die Geltendmachung von Ansprüchen der Gesellschaft gegen Aktionäre (allein) wegen zu Unrecht ausbezahlter Dividenden, insbesondere aus § 62 AktG, kann die Hauptversammlung nicht nach § 147 AktG beschließen. Ein gleichwohl gefasster Beschluss ist in diesem Punkt nichtig (§ 241 Nr. 3 AktG). Ein wegen zu Unrecht ausbezahlter Dividenden in Anspruch genommener (Mehrheits-)Aktionär ist von der isolierten Abstimmung über deswegen geltend zu machende Ansprüche gegen Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats nicht ausgeschlossen, wenn die anspruchsbegründenden Pflichtverletzungen verschiedener Natur sind. (Urt. v. 14.3.2018, 11 U 35/17).

    Den Volltext des Urteils finden Sie hier auf der Webseite der Landesrechtsprechung Baden-Württemberg

    Dieser Beitrag ist im Corporate Alert vom 05. April 2018 von Freshfields Bruckhaus Deringer LLP erschienen

  • 19. April 2018

    Standpunkt: Don’t kill Small and Mid Caps!

    Thema:Aktienkultur, Kapitalmarktrecht, Sonstiges, Analysten & Finanzmedien, Handel Publikationsform:Fachartikel, DIRK in den Medien

    Die Deutsche Börse beabsichtigt, die Regeln für die Zusammensetzung von MDAX, SDAX und TecDAX zu ändern. Die industriebasierte Trennung zwischen Classic- und Techunternehmen soll aufgehoben werden, die Anzahl der Unternehmen in MDAX und SDAX soll auf jeweils 60 erhöht werden und Unternehmen aus dem DAX sollen Zugang zum TecDAX erhalten. Grundsätzlich ist die geplante Neuregelung zu begrüßen – dennoch sollten mindestens 70 Unternehmen in S- und MDAX das Gebot der Stunde sein, meint DIRK-Geschäftsführer Kay Bommer in seinem Gastbeitrag im GoingPublic-Magazin.

    Den Artikel finden Sie hier veröffentlicht auf der Webseite von GoingPublic.

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Hannes Bauschatz

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