IR-Wissen

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  • 06. Juli 2016

    Leitsätze für den Dialog zwischen Investor und Aufsichtsrat

    Thema:Sonstiges, Aufsichtsrat, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Investorensuche &-pflege, Kommunikation in Sondersituation Publikationsform:Studien

    Initiative "Developing Shareholder Communication"

    Vorbemerkung

    Die geplante Änderung der EU-Aktionärsrechterichtlinie sieht vor, dass institutionelle Investoren künftig eine aktivere Rolle in der Überwachung börsennotierter Unternehmen übernehmen sollen. Um diese Aufgabe angemessen ausfüllen zu können, ist ein intensiverer Dialog mit dem Aufsichtsrat, als zentralem Überwachungsorgan, nötig. Ziel ist es, die Transparenz zu erhöhen und gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

    Dabei kann eine direkte Kommunikation zwischen Investor und Aufsichtsrat einen Mehrwert für beide Seiten bieten: Ein solcher Dialog erlaubt es Investoren, sich aus erster Hand zu informieren und sich ein Bild etwa darüber zu verschaffen, ob der Aufsichtsrat richtig besetzt ist und effektiv arbeitet. Der Aufsichtsrat wiederum hat die Möglichkeit, vor allem ausländischen Investoren das dualistische deutsche Corporate-Governance-Modell mit Mitbestimmung zu erläutern und um Verständnis für unternehmensindividuelle Governance-Lösungen zu werben.

    Der rechtliche Rahmen eines Dialogs zwischen Investor und Aufsichtsrat ist derzeit nicht klar definiert. Der Dialog wird indes durch das deutsche Aktien- und Kapitalmarktrecht nicht ausgeschlossen und schon heute in deutschen Unternehmen praktiziert. Insbesondere das aktienrechtliche Gleichbehandlungsgebot steht einem Dialog von Investor Relations, Vorstand oder Aufsichtsrat mit einzelnen Investoren nicht im Weg. Entscheidend ist vielmehr, dass es für die Auswahl der Investoren, denen Gespräche gewährt oder angeboten werden, sachliche Gründe gibt.

    Um den Dialog zwischen institutionellen Investoren und Aufsichtsräten so fruchtbar wie möglich zu gestalten, hat die Initiative „Developing Shareholder Communication” acht Leitsätze formuliert. Diese richten sich an Investoren und an die in Deutschland börsennotierten Unternehmen mit Aufsichtsrat. Damit will die Initiative

    a) eine informierte Diskussion des Themas Aufsichtsratskommunikation mit Investoren anzustoßen;
    b)
     vor dem Hintergrund des regulatorischen Rahmens die Erwartungen von Investoren an deutsche Unternehmen zu managen;
    c) 
    über eine entwickelnde Praxis jenes Dialogs zwischen Investor und Aufsichtsrat zu informieren, ohne unternehmerische Handlungsfreiheiten zu beschränken.

    Auch die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wird vorschlagen, eine grundsätzliche Empfehlung oder Anregung zur Kommunikation zwischen Investor und Aufsichtsrat in den Kodex aufzunehmen.

    Präambel

    Die nachfolgenden Leitsätze zum Dialog zwischen Investor und Aufsichtsrat sollen eine praktische Orientierungshilfe hinsichtlich der Themen, der Beteiligten und der Ausgestaltung eines solchen Dialogs bieten und zugleich Leitplanken für die Kommunikation börsennotierter Unternehmen setzen. Darüber hinaus sollen sie zur Verbreitung guter Dialogformen beitragen.

    Mit Blick auf die aktienrechtliche Kompetenzordnung wird ein Recht des Aufsichtsrats zum Dialog mit Investoren nur für die Themen verstanden, die in den Aufgaben- und Verantwortungsbereich des Aufsichtsrats fallen; im Übrigen verbleibt die Kommunikationshoheit beim Vorstand als gesetzlicher Unternehmensvertreter. Eine Pflicht für Aufsichtsräte zum Dialog mit Investoren soll damit nicht zum Ausdruck gebracht werden.

    Die Leitsätze stehen im Einklang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Deutschen Corporate Governance Kodex in seiner aktuellen Fassung. Für die Beachtung der rechtlichen Beschränkungen, etwa aus dem Kapitalmarktrecht (Insiderinformation und Ad-hoc-Publizität), Verschwiegenheitspflichten und aktienrechtliche Gleichbehandlungsgebot können sinngemäß die Grundsätze, die schon heute Basis der Kommunikation von Investor Relations und des Vorstands mit einzelnen Investoren sind, angewendet werden.

    Die Leitsätze sind nicht als starres Regelwerk formuliert, sondern bieten einen flexiblen Rahmen, der auf die spezifische Situation des einzelnen Unternehmens angepasst werden kann.

    Die acht Leitsätze lauten wie folgt:

    Leitsatz 1: Initiative und Themen
    Zwischen Investoren und Aufsichtsrat kann ein Dialog geführt werden. Die generelle Entscheidung, ob ein solcher Dialog geführt wird, obliegt auf Seiten des Unternehmens dem Aufsichtsrat. Die Entscheidung über den Eintritt in einen konkreten Dialog trifft der Aufsichtsratsvorsitzende. Der Dialog umfasst ausschließlich Themen, die in den Aufgaben- und Verantwortungsbereich des Aufsichtsrats fallen.​

    Leitsatz 2: Zusammensetzung und Vergütung des Aufsichtsrats
    In einem Dialog können die Aufsichtsratszusammensetzung, der Besetzungsprozess sowie das Vergütungssystem des Aufsichtsrats erörtert werden. Konkrete Wahlvorschläge oder Einzelkandidaten sollen nicht besprochen werden.

    Leitsatz 3: Binnenorganisation und Überwachungsprozess
    ​In einem Dialog zwischen Investor und Aufsichtsrat können der Bericht des Aufsichtsrats und die aufsichtsratsbezogenen Themen des Corporate-Governance-Berichts, die Binnen-organisation im Aufsichtsrat, die Ausgestaltung der Überwachungs- und Mitwirkungsprozesse, die Ausschussbildung sowie die Effizienzprüfung und daraus getroffene Maßnahmen erörtert werden. Von einer Diskussion der Ergebnisse der Effizienzprüfung in Bezug auf einzelne Aufsichtsratsmitglieder soll abgesehen werden.

    Leitsatz 4: Vorstandsbestellung, -abberufung und -vergütung
    In einem Dialog können Anforderungsprofile für die Bestellung der Mitglieder und die Geschäftsverteilung im Vorstand besprochen werden. Konkrete Vorschläge oder Einzelkandidaten sollen nicht Gegenstand eines Dialogs sein. Des Weiteren können das Vorstandsvergütungssystem, geplante Veränderungen und etwaige Verbesserungsvorschläge sowie die Auslegung und gegebenenfalls die Inanspruchnahme von Ermessensspielräumen des Aufsichtsrats bei Vergütungsfragen mit Investoren diskutiert werden.

    Leitsatz 5: Strategieentwicklung und -umsetzung
    Die Entwicklung und Umsetzung der Unternehmensstrategie obliegt dem Vorstand. Im Rahmen eines Dialogs mit Investoren kann der Aufsichtsrat seine überwachende und mitwirkende Rolle im Strategieprozess und seine Einschätzung der Strategieumsetzung erläutern.

    Leitsatz 6: Abschlussprüfer
    ​In einem Dialog können die Anforderungskriterien und Meinungsbildung für die Auswahl des Abschlussprüfers sowie die Inhalte und Qualität der Zusammenarbeit zwischen Abschlussprüfer und Aufsichtsrat erörtert werden.

    Leitsatz 7: Beteiligte
    Der Aufsichtsratsvorsitzende vertritt den Aufsichtsrat in der Kommunikation mit Investoren. Er kann weitere Aufsichtsratsmitglieder (etwa Ausschussvorsitzende), den Vorstandsvorsitzenden oder andere Mitglieder des Vorstands zu einem Dialog hinzuziehen. Er informiert den gesamten Aufsichtsrat über die Gespräche.

    Leitsatz 8: Ausgestaltung
    ​Der Aufsichtsrat bespricht mit dem Vorstand Grundsätze für die Ausgestaltung eines Dialogs zwischen Investor und Aufsichtsrat.

    Das Dokument als PDF finden Sie hier.
    Eine englische Version finden Sie hier.

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

    Frau Daniela Mattheus
    Executive Director
    Ernst & Young GmbH
    Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
    E-Mail: daniela.mattheus@de.ey.com​

    Über die Initiative

    Gemeinsame Zielsetzung der Initiative war es, orientierungsgebende und aus der Praxis abgeleitete Leitsätze innerhalb der geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland zu entwickeln. Neben der federführenden Arbeitsgruppe, die mit Unternehmens- und Investorenvertretern sowie Wissenschaftlern besetzt war, wurde die Initiative beratend von einer Stakeholder-Gruppe begleitet, in der auch Repräsentanten der Regulatoren sowie ausgewählter Verbände und Organisationen vertreten waren.

     

    Mitglieder der Arbeitsgruppe
    Prof. Dr. Alexander Bassen (Universität Hamburg), Dr. Jürgen Hambrecht (BASF, Daimler, Fuchs Petrolub), Dr. Hans-Christoph Hirt (Hermes Investment Management), Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus J. Hopt (Direktor em. Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht Hamburg), Prof. Dr. Ulrich Lehner (E.ON, Henkel, Deutsche Telekom, Porsche Automobil Holding, ThyssenKrupp), Dr. Stephan Lowis (RWE), Ingo R. Mainert (Allianz Global Investors), Daniela Mattheus (EY), Prof. Christian Strenger (HHL Leipzig Graduate School of Management).

    Mitglieder der beratenden Stakeholder-Gruppe
    ​Dr. Paul Achleitner (Deutsche Bank, Bayer, Daimler), Kay Bommer (Deutscher Investor Relations Verband), Dr. Christine Bortenlänger (Deutsches Aktieninstitut), Dr. Werner Brandt (RWE, Deutsche Lufthansa, OSRAM Licht, ProSiebenSat. 1 Media), Dr. Joachim Faber (Deutsche Börse), Ralf Frank (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management), Henning Gebhardt (Deutsche Asset Management Investment), Dr. Dr. h.c. Manfred Gentz (Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex), Claudia Kruse (APG Asset Management), Thomas Richter (Deutscher Fondsverband BVI), Dr. Manfred Schneider (ehemals RWE, Linde), Prof. Dr. Ulrich Seibert (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Ingo Speich (Union Investment), Norbert Steiner (K+S), Marc Tüngler (Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz), Werner Wenning (Bayer, Henkel, Siemens).

  • 10. August 2018

    Räumlichkeiten für Bilanzpressekonferenzen in Frankfurt

    Thema:Hauptversammlung, Analysten & Finanzmedien, Sonstiges Publikationsform:Fachartikel, Arbeitshilfen, Sonstige

    Auf dieser Seite finden Sie einige Vorschläge für Räumlichkeiten in Frankfurt, die für eine Bilanzpressekonferenz in Frage kommen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist rein zu Informationszwecken angefertigt und enthält keinerlei Empfehlungen. Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit dem jeweiligen Raumvermieter auf, wenn Sie eine Pressekonferenz in Frankfurt planen.

    Deutsche Nationalbibliothek 
    DVFA Konferenz-Center
    Frankfurt School of Finance & Management
    Frankfurter Presse Club 
    Le Meridien Park Hotel Frankfurt
    Roomers Design Hotel 
    Saalbau betreibt Event Locations in verschiedenen Stadtteilen
    Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center 

     

  • 01. August 2018

    Leitlinien für eine nachhaltige Vorstandsvergütung veröffentlicht

    Thema:Sonstiges, Vergütung, Investorensuche &-pflege, Kommunikation allgemein, Kommunikation in Sondersituation, Aufsichtsrat, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR Publikationsform:Sonstige, Arbeitshilfen, Stellungnahmen

    Ein Arbeitskreis namhafter Aufsichtsratsvorsitzender börsennotierter Unternehmen in Deutschland sowie Vertreter wesentlicher institutioneller Investoren, Wissenschaftler und Corporate-Governance-Experten hat Best-Practice-Leitlinien für eine einfache und an einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung ausgerichteten Vorstandsvergütung erarbeitet. In einem am 26.07.2018 veröffentlichen Grundsatzpapier empfehlen sie Kernelemente für das Design einer nachhaltigen Vorstandsvergütung in börsennotierten Gesellschaften, geben Unternehmen Orientierung für die Ausrichtung ihrer Vergütungssysteme an den Erwartungen von Investoren und wollen damit zu einem konstruktiven Dialog zwischen Unternehmen und Investoren beitragen.

    Das vollständige Grundsatzpapier "Leitlinien für eine nachhaltige Vorstandsvergütung" finden Sie hier.
    Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemiteilung der hkp/// group.

  • 31. Juli 2018

    Newsletter Juli 2018

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Kapitalmarktrecht, IPO, Corporate Governance, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting Publikationsform:Sonstige, DIRK-Newsletter

    Die Sommerhitze ist da, aber das Sommerloch scheint sich nicht auftun zu wollen. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet in der größten Hitze die Leitfrage der letzten DIRK-Konferenz besonders akut wird? Spalten sich Großkonzerne vermehrt auf in fokussierte „pure plays“ war das Thema einer interessanten Podiumsdiskussion. Und nun bekommen wir dieser Tage anhand von zwei prominenten Beispielen unterschiedliche Herangehensweisen geliefert. Insgesamt haben die Aufspaltungstendenzen in Deutschland ein sehr starkes erstes IPO-Halbjahr beschert sowie gute Aussichten auf weitere reizvolle Börsengänge. 

    Aber auch die gegenteilige Bewegung, der Zukauf von Unternehmen, ist international in vollstem Gange. Die Kassen der Gesellschaften sind gut gefüllt, was zum einen bei ihnen selbst Begehrlichkeiten in der Rolle des Käufers weckt. Was sie zum anderen jedoch auch als Übernahmekandidat für andere attraktiv macht. Wie gut ist Ihr Unternehmen auf den Fall der Fälle vorbereitet? Diese Frage hat das Deutsche Aktieninstitut näher untersucht und dabei eine interessante Benchmark-Studie entwickelt. Dazu passen einige Artikel über die neuesten Entwicklungen bei M&A-Versicherungen, die sonst eher ein Dasein als Randthema fristen. Diese und weitere spannende Informationen haben wir wieder für Sie zusammengestellt. 

    Hier geht es zum Newsletter.
    Hier geht es zum Newsletter als PDF.

  • 19. Juli 2018

    Report - Weltweiter IPO-Markt schwächelt – Deutschland aber mit bestem Halbjahr seit 2000

    Thema:Sonstiges, Handel, Aktienkultur, IPO Publikationsform:Sonstige, Studien, Fachartikel

    Eine gestiegene Volatilität, wachsende Unsicherheiten durch geopolitische Risiken und die neue US-Handelspolitik haben im zweiten Quartal Spuren auf dem weltweiten Markt für Börsengänge hinterlassen: Das Emissionsvolumen sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 45 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der Börsengänge ging sogar um 26 Prozent auf 325 zurück.

    Deutschland erwies sich allerdings nach einem fulminanten Jahresauftakt mit zwei Milliardentransaktionen im ersten Quartal auch im zweiten Quartal als Wachstumsmarkt: Die Zahl der IPOs stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von vier auf acht, insgesamt wurden dabei 1,03 Milliarden US-Dollar erlöst – nach knapp 1,8 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal 2017.

    Bezogen auf die Zahl der Emissionen war das erste Halbjahr das stärkste seit 2007, bezogen auf das Emissionsvolumen sogar das stärkste seit dem Jahr 2000.

    Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite von Ernst & Young.
    Den IPO-Barometer Global IPO Trends: Q2 2018 finden Sie hier.

  • 18. Juli 2018

    BaFin - Konsultation zur Überarbeitung von Teilen des Emittentenleitfadens

    Thema:Sonstiges, Aktienkultur, Handel, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR Publikationsform:Sonstige, Arbeitshilfen, Stellungnahmen

    Der derzeit gültige Emittentenleitfaden wird umfassend überarbeitet und aktualisiert. Anlass der Überarbeitung sind unter anderem die Änderungen, die neue europäische Regelungen, wie etwa die Transparenzrichtlinie-Änderungsrichtlinie oder die Marktmissbrauchsverordnung, mit sich gebracht haben. Außerdem werden weitere Beispiele aus der praktischen Arbeit aufgenommen und Erläuterungen – auch vor dem Hintergrund zwischenzeitlich ergangener Rechtsprechung – präzisiert.

    Anders als bisher wird der Emittentenleitfaden nicht mehr als Gesamtdokument erstellt, sondern modulweise gefasst. Die einzelnen Module werden jeweils nach Fertigstellung konsultiert. Der Emittentenleitfaden wird ausschließlich in elektronischer Form zur Verfügung stehen.

    In einem ersten Schritt wurden die Themenkomplexe Überwachung von Unternehmensabschlüssen und Veröffentlichung von Finanzberichten überarbeitet (bisherige Kapitel X bis XIV) und aufgrund erfolgter Gesetzesänderungen, zusätzlicher Erfahrungen mit den entsprechenden Verwaltungsverfahren und ergangener Rechtsprechung aktualisiert.

    Sie haben die Möglichkeit, Stellungnahmen zu diesem Entwurf unter Angabe des Geschäftszeichens (Konsultation 09/2018; WA 11- Wp 2000-2017/0009) und des Betreffs (Stellungnahme im Rahmen der Konsultation 09/2018) bis zum 31.07.2018 schriftlich an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Referat WA 11 oder per E-Mail an Konsultation-09-18@bafin.de abzugeben.

    Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite der BaFin.

  • 11. Juli 2018

    Interview: 2 Jahre Marktmissbrauchsverordnung (MAR) – was hat sich verändert?

    Thema:Regelmäßige Berichte, Pflichtbekanntmachungen, Kommunikation in Sondersituation, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Sonstiges, Kapitalmarktrecht Publikationsform:DIRK in den Medien, Sonstige

    Seit 3. Juli 2016 ist die europäische Marktmissbrauchsverordnung (MMVO) in Kraft und soll für ein einheitliches Transparenz- und Anlegerschutzniveau innerhalb der EU sorgen. Wie sieht die Situation heute aus? Haben sich die Befürchtungen hinsichtlich des bürokratischen Mehraufwands und des Umgangs mit Insiderinformationen bestätigt? Ihre Einschätzung hierzu geben Kay Bommer (DIRK), Olivier Psaume (CLIFF) und Peter Swabey (ICSA) im folgenden Interview. 

    Hintergrundinformationen zum Thema MMVO und Empfehlungen für die Praxis finden Sie auch in unserem IR-Guide Marktmissbrauchsrecht.

    Hier geht es zum Interview, veröffentlicht auf der Seite der EQS Group.

     

  • 05. Juli 2018

    Fachartikel - Mifid 2: Muss der CFO zum Aktienverkäufer werden?

    Thema:Sonstiges, Aktienkultur, Kapitalmarktrecht, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Investorensuche &-pflege, Kommunikation allgemein, Corporate Access Publikationsform:Sonstige, Fachartikel, DIRK in den Medien

    Mifid 2 hat an der Börse viele kleine und mittelgroße Unternehmen aus dem Blickfeld der Investoren gefegt. Müssen deren CFOs jetzt ihre Equity Story aggressiver vermarkten, um wieder sichtbar zu werden?

    Den vollständigen Artikel, in dem auch DIRK-Geschäftsführer Kay Bommer zitiert wird, finden Sie hier auf der Webseite des FINANCE-Magazin.

  • 29. Juni 2018

    Newsletter Juni 2018

    Thema:Sonstiges, DIRK-Konferenz, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Handel, Kommunikation allgemein, Kapitalmarktrecht, Regelmäßige Berichte Publikationsform:Sonstige, DIRK-Newsletter

    Es ist Sommer! Zeit des Grillens und der Leichtigkeit des Seins, der abgearbeiteten Hauptversammlung und des veröffentlichten Geschäftsberichts. Dazu noch Fußballweltmeisterschaft! Wer es schafft, sich nicht von einer immer hysterischer werdenden Politik ablenken zu lassen, kann sich auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren. Wenn jemand unbedingt Lust dazu hat, sich auf die kommende Berichtssaison vorzubereiten, ist die aktuelle EU-Marktkonsultation vielleicht ein heißer Tipp: Sie möchte erheben, ob der EU-Vorschriftenrahmen im Bereich der Unternehmensberichterstattung überhaupt noch seinen Zweck erfüllt. 

    Für die Zeit, wenn es denn auch mal wieder Ernst im Leben wird, legen wir Ihnen eine Initiative von den Berichtsagenturen ans Herz. Diese haben einen Pitch-Kodex initiiert, um die Ausschreibungen von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten weiter zu professionalisieren. Ein Unterfangen, das im Interesse aller Beteiligten liegen dürfte. Und dann hat MiFID II nochmal an ganz anderer Stelle zugeschlagen: Aufgrund des damit verbundenen, signifikanten Kostenanstiegs hat die Frankfurter Wertpapierbörse nun ihrerseits die Listing-Gebühren erhöht. Diese und weitere spannende Informationen haben wir wieder für Sie zusammengestellt. 

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  • 15. Juni 2018

    Studie: Digitalisierung in der Investor Relations Praxis

    Thema:IPO, Website & Social Media Publikationsform:Sonstige, Surveys, Studien

    Marktstudie zu Investorenkriterien: Right Team, Right Story, Right Price

    Täglich wandelt und bewegt der Megatrend Digitalisierung die analoge und digitale Welt. Auch im Kapitalmarkt finden rasante Veränderungsprozesse statt: an der Börse mit automatisierten Algorithmen, im Hochfrequenzhandel in virtuellen Dark Pools, aber auch bei der Kapitalakquise und in der Finanzkommunikations- und Disclosure-Funktion von Investor Relations (IR). Eine aktuelle Befragung von gelisteten Unternehmen gibt erste Einblicke in den Einfluss der Digitalisierung auf die Kapitalmarktfinanzierung und in die Transformationsprozesse. Wesentliche Fragestellungen sind:

    • Wie hat die Digitalisierung den Kapitalmarkt verändert und wie prägt sie bereits das IR-Umfeld?
    • Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die IR-Funktion und -Aufgaben?
    • Haben sich durch die Digitalisierung wichtige Investitionskriterien von Investoren verändert – nämlich Bewertung, Managementteam und Unternehmensstrategie? 

    Die komplette, gemeinsam von Ernst & Young und dem DIRK – Deutscher Investor Relations Verband erstellte Studie finden Sie hier.

  • 08. Juni 2018

    DIRK-Forschungsreihe Band 23: Digital Leadership in Investor Relations

    Thema:Privataktionäre, Website & Social Media, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Kommunikation allgemein, Investorensuche &-pflege Publikationsform:Studien, Sonstige, Surveys

    Wie digital ist die Investor Relations in Deutschland?

    Digitalisierung ist eines der Leitbegriffe der vergangenen Jahre; der digitale Wandel betrifft Märkte, Produkte und Geschäftsmodelle. Unternehmen reagieren auf vielfältige Weise auf diese Herausforderung und überdenken Unternehmensstrukturen und Kommunikationskanäle. Auch die Schnittstelle zum Kapitalmarkt ist von dieser Veränderung betroffen. Damit stellt sich die Frage: Wie digital ist Investor Relations (IR) in Deutschland?

    Das Center for Research in Financial Communication der Universität Leipzig hat in Kooperation mit dem DIRK – Deutscher Investor Relations Verband sowie Deutsche Post DHL Group, Deutsche Telekom, innogy und SAP diese Frage untersucht. Die aktuelle Studie zeigt, wie – und auch wie unterschiedlich – die Investor Relations-Abteilungen der börsennotierten Unternehmen in Deutschland den digitalen Wandel gestalten.

    Die komplette Studie gibt es zum Download hier.

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