IR-Wissen

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  • 27. November 2019

    Kommentar zu ARUG II

    Thema:Sonstiges, Kapitalmarktrecht Publikationsform:Studien

    Das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) tritt voraussichtlich zum 1. Januar 2020 in Kraft.

    Anbei ein Kommentar von Dr. Katharina Stüber, Allen & Overy LLP:

    Das ARUG II kommt mit deutlicher Verspätung. In letzter Minute hat der Gesetzgeber beschlossen, dass die Hauptversammlung erstmals in der HV 2021 den Say-on-Pay-Beschluss zum Vergütungssystem fassen muss. Die Gesellschaften haben so mehr Vorbereitungszeit als bisher vorgesehen. Der neue Beschluss über den Vergütungsbericht muss sogar erst 2022 auf die Agenda gesetzt werden. Ob insbesondere internationale institutionelle Investoren das gutheißen werden, ist zu bezweifeln. Schon jetzt denken einige Emittenten über eine vom Gesetzgeber ausdrücklich begrüßte freiwillige HV-Befassung in 2021 nach.

    Neu ist nunmehr, dass Aktionäre im Wege eines Tagesordnungsergänzungsverlangens die Herabsetzung der vom Aufsichtsrat im Vergütungssystem festgesetzten Maximalvergütung für den Vorstand beschließen können. Einfluss auf die aktuellen Vorstandsverträge hat dieser Beschluss aber nicht. Im Übrigen können die Aktionäre keine Beschlüsse zu einzelnen Regelungen des Vergütungssystems fassen, sondern nur das System insgesamt billigen oder ablehnen. Eine zeitnahe Befassung mit den neuen Regelungen des Vergütungsrechts ist dringend anzuraten, da es sich oft um komplexe Systeme handelt.

    Echter Zeitdruck besteht bei der Umsetzung der Vorgaben zu den Related Parties Transactions. Hier müssen ab dem 1.1.2020 Monitoringsysteme in Kraft sein, die sicherstellen, dass vor dem Abschluss solcher Geschäfte die Zustimmung des Aufsichtsrats eingeholt wird und die Geschäfte entsprechend auch veröffentlicht werden. Die Schwelle wurde nun auf 1,5% des Anlage- und Umlaufvermögens festgesetzt (ursprünglich waren 2,5% vorgesehen). Bei der Schwellenberechnung sind alle Geschäfte zusammenzurechnen, die innerhalb eines Geschäftsjahres anfallen. 

    Das ARUG II sieht nunmehr erstmals auch gesetzliche Vorgaben für Stimmrechtsberater vor. Diese bleiben jedoch vage, sodass nicht zu erwarten ist, dass hier wirkliche Verbesserungen bei der Transparenz eintreten. 

  • 04. Dezember 2019

    „Der Kapitalmarkt spricht in IFRS“

    Thema:Sonstiges, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting, Kapitalmarktrecht, Pflichtbekanntmachungen Publikationsform:Sonstige, DIRK in den Medien

    Interview mit Kay Bommer (DIRK) und Dr. Martin Steinbach (EY)

    Mit der Implementierung der neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 und IFRS 16 kommen auch für Investor Relations Manager neue Herausforderungen hinzu. Warum grundlegendes Finanzwissen für IROs enorm wichtig ist, erklären Kay Bommer und Dr. Martin Steinbach im Interview.

    Das Interview finden Sie hier.
    Quelle: GoingPublic

  • 04. Dezember 2019

    DIRK-Corner: Umweltfaktoren beeinflussen Kreditratings

    Thema:Rating, Sonstiges, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting Publikationsform:Sonstige, DIRK-IR-Corner

    ESG Faktoren sind bereits heute bei der Anlageentscheidung wichtig

    Die soziale und ökologische Nachhaltigkeit wird Unternehmen in den nächsten Jahren stark beeinflussen und eine tiefergehende Analyse für Banken und Investoren erforderlich machen.

    Die politischen Rahmenbedingungen zur Realisierung einer klimaneutralen Wirtschaft in Europa bis 2050 wurden beschlossen und die Umsetzung rückt näher. Erste Zwischenziele für 2030 wurden definiert und in Deutschland hat die Regierung mit dem Klimaschutzgesetz einen ersten Einblick gegeben, welche Industriebranchen sich nachhaltig ändern müssen. Wir erwarten in den nächsten Jahren zahlreiche neue Gesetze, welche die Rahmenbedingungen für die Industrien in Europa neu definieren.

    Den Artikel von Tobias Mock finden Sie hier.
    Quelle: GoingPublic Magazin

  • 02. Dezember 2019

    Studie - Zum Rätsel der Aktienmarktteilnahme in Deutschland

    Thema:Privataktionäre, Aktienkultur, Sonstiges Publikationsform:Sonstige, Studien

    Mit den Hintergründen, warum in Deutschland die Anzahl an Aktionären im internationalen Vergleich besonders niedrig ist, haben sich die Frankfurt School of Finance und die Goethe-Universität im Auftrag der Deutschen Börse befasst.

    So lag laut der Studie "Zum Rätsel der geringen Teilnahme am Aktienmarkt in Deutschland" die Aktienmarktteilnahmequote in Deutschland im Jahr 2018 bei nur 16 Prozent – im Vergleich zu den USA mit bis zu 54 Prozent ein geringer Anteil. Dies liege vor allem daran, dass die Deutschen ihr Finanzwissen als zu gering einschätzen und äußerst risikoscheu sind. Über 50 Prozent der Nicht-Aktienbesitzer bewerten die Aussage „Mir fehlt das Wissen, wie man am Aktienmarkt investiert“ als „eher zutreffend“ oder „voll zutreffend“. 

    Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie hier.
    Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier auf der Internetseite der Börse Frankfurt.

  • 29. November 2019

    DIRK-Newsletter November 2019

    Thema:Sonstiges, Corporate Governance, Kapitalmarktrecht, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Digitalisierung, Creditor Relations Tagung, Kommunikation allgemein Publikationsform:Sonstige, DIRK-Newsletter

    Schlägt Ihnen der düstere November in diesem Jahr auch besonders aufs Gemüt? Wie gerne würde man sich in eine Höhle verkriechen und einen langen Winterschlaf beginnen. Leider wirken die Themen, die aktuell den Finanzmarkt umtreiben, auch nicht gerade stimmungsaufhellend. Wären wir uns nicht sicher, dass wir uns schon immer in einer überwiegend gesetzestreuen Branche bewegten, könnte man fast mit Tacitus übereinstimmen: Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen! Es ist mal wieder einiges, was an neuen Gesetzen und Regelungen dieser Tage auf die Unternehmen zukommt. Da freuen wir uns gleich auf den Dezember, gegen dessen Ende wenigstens die Tage behutsam wieder länger und die Aussichten auf Sonnenlicht etwas rosiger werden. 

    Zumindest konnte ARUG II nun – wenn auch mit erheblicher Verspätung – vom Bundestag verabschiedet werden. Ob es weitreichende Veränderungen in den Investor Relations-Aufgaben mit sich bringt, wird sich wohl erst ab 2021 in vollem Ausmaß zeigen. Über die Neuerungen von IFRS 16 haben die Finanzabteilungen ja bereits Anfang des Jahres gestöhnt. Jetzt hat die DPR seine Anwendung zu einem der Prüfungsschwerpunkte im kommenden Jahr erklärt. Immerhin gibt es Erleichterungen bei den Directors‘ Dealings, deren Schwellenwert die BaFin angehoben hat. 

    Diese und weitere Themen haben wir wieder für Sie zusammengestellt.

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  • 27. November 2019

    Kommentar zu ARUG II

    Thema:Sonstiges, Kapitalmarktrecht Publikationsform:Studien

    Das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II) tritt voraussichtlich zum 1. Januar 2020 in Kraft.

    Anbei ein Kommentar von Dr. Katharina Stüber, Allen & Overy LLP:

    Das ARUG II kommt mit deutlicher Verspätung. In letzter Minute hat der Gesetzgeber beschlossen, dass die Hauptversammlung erstmals in der HV 2021 den Say-on-Pay-Beschluss zum Vergütungssystem fassen muss. Die Gesellschaften haben so mehr Vorbereitungszeit als bisher vorgesehen. Der neue Beschluss über den Vergütungsbericht muss sogar erst 2022 auf die Agenda gesetzt werden. Ob insbesondere internationale institutionelle Investoren das gutheißen werden, ist zu bezweifeln. Schon jetzt denken einige Emittenten über eine vom Gesetzgeber ausdrücklich begrüßte freiwillige HV-Befassung in 2021 nach.

    Neu ist nunmehr, dass Aktionäre im Wege eines Tagesordnungsergänzungsverlangens die Herabsetzung der vom Aufsichtsrat im Vergütungssystem festgesetzten Maximalvergütung für den Vorstand beschließen können. Einfluss auf die aktuellen Vorstandsverträge hat dieser Beschluss aber nicht. Im Übrigen können die Aktionäre keine Beschlüsse zu einzelnen Regelungen des Vergütungssystems fassen, sondern nur das System insgesamt billigen oder ablehnen. Eine zeitnahe Befassung mit den neuen Regelungen des Vergütungsrechts ist dringend anzuraten, da es sich oft um komplexe Systeme handelt.

    Echter Zeitdruck besteht bei der Umsetzung der Vorgaben zu den Related Parties Transactions. Hier müssen ab dem 1.1.2020 Monitoringsysteme in Kraft sein, die sicherstellen, dass vor dem Abschluss solcher Geschäfte die Zustimmung des Aufsichtsrats eingeholt wird und die Geschäfte entsprechend auch veröffentlicht werden. Die Schwelle wurde nun auf 1,5% des Anlage- und Umlaufvermögens festgesetzt (ursprünglich waren 2,5% vorgesehen). Bei der Schwellenberechnung sind alle Geschäfte zusammenzurechnen, die innerhalb eines Geschäftsjahres anfallen. 

    Das ARUG II sieht nunmehr erstmals auch gesetzliche Vorgaben für Stimmrechtsberater vor. Diese bleiben jedoch vage, sodass nicht zu erwarten ist, dass hier wirkliche Verbesserungen bei der Transparenz eintreten. 

  • 27. November 2019

    DVFA Scorecard for Corporate Governance - Auswertung 2019

    Thema:Sonstiges, Corporate Governance Publikationsform:Arbeitshilfen, Studien, Sonstige

    Die DVFA Kommission Governance & Stewardship hat mit der DVFA Scorecard for Corporate Governance bereits zum vierten Mal die im DAX gelisteten Unternehmen analysiert und erstmals auch den MDAX ausgewertet. 

    Grundsätzlich kann ein hohes Erfüllungsniveau festgestellt werden, allerdings gibt es erkennbare Unterschiede innerhalb der Indexzugehörigkeit und der Kapitel. Im DAX erreichten nur 6 Unternehmen das Prädikat „hervorragend“: Deutsche Börse auf Platz 1, Platz 2 teilen sich RWE und Munich Re, Siemens auf Platz 3, BASF Platz 4 und SAP Platz 5. Im Vorjahr gelang es dagegen noch keinem Unternehmen, in die höchste Bewertungskategorie zu kommen. Mit der Wertung „sehr gut“ sind dieses Jahr 14 Unternehmen vertreten. 

    Im MDAX ist das Niveau im Durchschnitt etwas schlechter, so erreicht kein Unternehmen die höchste Kategorie und nur die besten 6 Unternehmen die Wertung „sehr gut“: ProSieben auf Platz 1, Thyssenkrupp und Aurubis gemeinsam auf dem 2. Platz, Commerzbank und Aareal Bank teilen sich Platz 3, auf Platz 4 folgt Osram.
    Verbesserungspotenzial ist im MDAX bezüglich der Veröffentlichungen zu den Anregungen des Kodex dringlich. 

    Die Ergebnisse der Auswertung finden Sie hier.

    Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite der DVFA.

  • 19. November 2019

    Umfrage unter MDAX-Unternehmen zu Webcast- / Conference Call-Anbietern

    Thema:Sonstiges, Kommunikation in Sondersituation, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Digitalisierung, Kommunikation allgemein Publikationsform:Sonstige, Studien, Arbeitshilfen

    Im September 2019 hat der DIRK unter allen MDAX-Unternehmen eine Umfrage durchgeführt mit dem Ziel, einen Überblick über Nutzung und Kosten zum Thema Webcast- und Conference Call-Anbieter zu erhalten.

    Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.

  • 15. November 2019

    IFRS 16 und die Auswirkungen auf den deutschen Aktienmarkt

    Thema:Sonstiges, Kapitalmarktrecht, Aktienkultur, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR Publikationsform:Sonstige, Arbeitshilfen, Studien

    Im Rahmen des DIRK-Regionalkreistreffens München am 12. November 2019 bei der CANCOM SE referierte Peter Thilo Hasler, CEFA, Sphene Capital GmbH, zum Thema "IFRS 16 und die Auswirkungen auf den deutschen Aktienmarkt".

    Die Präsentation finden Sie hier.

  • 07. November 2019

    Langzeitstudie: Geschäftsberichte werden digital

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Regelmäßige Berichte, Website & Social Media, Kommunikation allgemein, Digitalisierung Publikationsform:Sonstige, Studien

    Der gedruckte Geschäftsbericht galt lange Zeit als „Visitenkarte“ und wichtiges „Give-away“ von Unternehmen. Nach einer aktuellen Studie der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und der Reporting-Agentur nexxar hat er diesen Stellenwert jedoch inzwischen klar verloren.

    Während die DAX30-Unternehmen im Jahr 2009 durchschnittlich noch 30.842 Berichte druckten, sind es im Jahr 2019 nur noch 1.856 Exemplare. Das entspricht einem Auflagen-Rückgang von 94 Prozent. Statt auf Papier erreichen Unternehmen ihre Stakeholder heute dort, wo auch die Leser sind: nämlich im Internet. Anders als ihre gedruckten Pendants erreichen Online-Berichte nach wie vor Tausende von Nutzern. Der Trend in Deutschland, Österreich und der Schweiz geht deshalb hin zur digitalen Berichterstattung. Mehr als die Hälfte der börsennotierten Konzerne wollen den Geschäftsbericht künftig nur noch online veröffentlichen.

    Die vollständige Studie finden Sie hier.

  • 06. November 2019

    KI in der Finanzkommunikation: Der Zug rollt!

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Kommunikation in Sondersituation, Website & Social Media, Kommunikation allgemein, Digitalisierung Publikationsform:Sonstige, Fachartikel

    Das wichtigste zuerst! Die Investor Relations haben eine neue Zielgruppe: Maschinen. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) sind keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern operative Realität im Alltag.

    Doch viele Manager haben die Digitalisierung bisher verschlafen, meint Thorsten Greiten von der NetFederation.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie hier auf dem Blog von NetFed.

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