IR-Wissen

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  • 19. Juli 2012

    Investor Relations-Strategien in der heutigen Zeit – worauf kommt es an?

    Thema:Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR Publikationsform:Studien

    Was früher in Deutschland lange Finanzkommunikation hieß, hat sich heute zu einer in ihrer strategischen Bedeutung für börsennotierte Unternehmen kaum zu unterschätzenden Funktion gewandelt.

    Das Ziel von Investor Relations ist es, institutionelle Investoren und private Anleger gezielt mit den notwendigen Unternehmensinformationen zu versorgen, um eine angemessene Bewertung der Aktie an der Börse zu bewirken.

    Hohe Transparenz in Form von guter Kapitalmarktkommunikation trägt dazu bei, die Unsicherheit bei den Investoren über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu vermindern. Das spiegelt sich in niedrigeren Risikoprämien und damit auch niedrigeren Kapitalkosten für das Unternehmen wider.

    In den USA verfolgte dieses Ziel erstmals das Unternehmen General Electric im Jahr 1953. Damals legte der Konzern das erste Kommunikationsprogramm für Privatanleger auf. Sie sollten damit in ihrer Entscheidung für ein Aktieninvestment bei dem Elektronikkonzern bestärkt werden. Zudem wollte General Electric das Interesse neuer Anleger wecken. Schon nach kurzer Zeit nahmen auch andere Konzerne die direkte Kommunikation mit Anlegern auf. Der Fokus verlagerte sich zudem auf institutionelle Anleger, die bereit waren, attraktives Wachstum von Unternehmen zu finanzieren. Zudem wiesen diese Investoren eine weit höhere Risikobereitschaft für Unternehmensinvestitionen auf und verfügten über die notwendigen finanziellen Mittel.

    In Deutschland brachten die Liberalisierung der Anlagevorschriften sowie das erste Finanzmarktförderungsgesetz im Jahr 1990 den Durchbruch für Investor Relations. Dieser Entwicklung gingen die erfolgreiche Erstnotierung des Deutschen Aktienindex und eine Vielzahl an Börsengesetznovellen voraus, die den Kapitalmarkt für deutsche Unternehmen und Anleger erst attraktiv machten. Auch wurde das Wertemanagement für börsennotierte Konzerne in den 90er Jahren immer wichtiger, was die Bedeutung von Investor Relations weiter erhöhte.

    Die BASF erkannte früh die Bedeutung von Investor Relations. Bereits Mitte 1987 beschäftigte sich das Unternehmen zum ersten Mal ausführlich mit der Thematik und zählte damals zu den ersten Mitgliedern eines Arbeitskreises, der sich in Deutschland regelmäßig über kapitalmarktrelevante Themen austauschte. Dieser war der Vorläufer des heutigen Deutschen Investor Relations Verbandes (DIRK).

    Hierbei verstand es BASF das Management für den Bereich Investor Relations zu sensibilisieren. Bei der BASF sind es heute nicht nur der Vorstandsvorsitzende und der Finanzvorstand, die an Gesprächen mit Investoren teilnehmen, sondern das gesamte Senior Management. Aufgrund der Bedeutung dieser Aufgabe für das Gesamtunternehmen arbeitet Investor Relations bei BASF eng mit anderen strategischen Disziplinen zusammen und wird als wichtiger Sparringspartner wahrgenommen.

    Allerdings reicht der regelmäßige Austausch mit Investoren alleine nicht aus. Um Konsistenz, Transparenz und damit Glaubwürdigkeit in der Kommunikation sicherzustellen, müssen Grundsätze, Ziele und Maßnahmen der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt in einer Investor-Relationsstrategie festgelegt werden. Bei BASF zielt die Investor Relations-Strategie darauf ab, BASF als starke Marke am Kapitalmarkt zu positionieren und eine angemessene Bewertung des Unternehmens zu erreichen. Zudem soll Vertrauen bei Investoren in das Unternehmen geschaffen und die Liquidität in der Aktie gesichert werden. Institutionelle Anleger und Finanzanalysten werden in zahlreichen Einzelgesprächen und auf Konferenzen weltweit informiert; Privatanlegern erhalten auf speziell für sie ausgerichteten Veranstaltungen Einblick in die Entwicklung und Perspektiven des Unternehmens. Allein im Jahr 2011 fanden weltweit 110 Informationsveranstaltungen statt.

    Erfolgsfaktoren für Investor Relations

    Wie gut Investor Relations ist, zeigt sich besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Positive Nachrichten lassen sich grundsätzlich leichter kommunizieren, aber vor allem schlechte Botschaften müssen zeitnah und transparent verbreitet werden, um Gerüchten, Falschmeldungen und Misstrauen gegenüber dem Unternehmen vorzubeugen. Eine offene Informationspolitik schafft das notwendige Vertrauen und die Loyalität der Investoren.

    Eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Investor Relations Arbeit ist auch die zielgruppenorientierte Kommunikation mit Investoren. Hierbei gilt es zu analysieren, wer bereits Aktionär ist und welche Erwartungen er an das Unternehmen hat sowie für welche potentiellen Investoren das Unternehmen ein attraktives Investment darstellen könnte. Dies hängt von verschiedenen Faktoren wie den Anlagekriterien, der geographischen Ausrichtung, der Investmentpolitik sowie dem Investmenthorizont des jeweiligen Anlegers ab. Um für die Zukunft über ausreichend Kapital zu verfügen, muss Investor Relations einerseits die bestehende Investorenbasis pflegen und andererseits frühzeitig nach Investoren suchen, die zur aktuellen und künftigen Geschäftsstrategie des Unternehmens passen.

    Eine enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen Senior Management und Investor Relations ist eine weitere Grundvoraussetzung für erfolgreiche Kapitalmarktkommunikation. Die direkte Anbindung an den Vorstand erhöht die Akzeptanz des Investor Relations-Verantwortlichen bei Analysten und Investoren, da hierdurch ein ungefilterter Informationsfluss gewährleistet ist. Die strategischen Kernbotschaften werden vom Investor Relations Team in engem Schulterschluss mit der Unternehmenskommunikation aufbereitet und mit dem Senior Management diskutiert bevor sie an die Kapitalmärkte kommuniziert werden. Alle Botschaften müssen stets im Unternehmen abgestimmt und konsistent kommuniziert werden. Diese so genannte „One Voice Policy“ ist entscheidend für die Kontinuität und Authentizität der Investor Relations-Arbeit.

    Trends in Investor Relations

    Vier Trends bestimmen die Arbeit der Investor Relations-Verantwortlichen aktuell: Investments in Schwellenländer, Socially Responsible Investing, Debt-Investor Relations und Social Media. Diese Trends sollen nun detaillierter ausgeführt werden.

    Geldströme in Schwellenländer

    Laut einer Analyse von McKinsey entsteht in den nächsten Jahren auf globaler Ebene eine Kapitallücke von bis zu 12 Billionen Dollar. Dahinter verbirgt sich eine Verlagerung von Kapital aus den Industrieländern in Richtung Schwellenländer, welches dort vor allem in Bankguthaben und Anleihen angelegt wird. Der private Anleger in Schwellenländern ist tendenziell risikoavers, verfügt als Einzelner über wenig Kapital und ist nicht in der Lage, in großem Stil Aktienpositionen in Unternehmen zu erwerben. McKinsey geht davon aus, dass bei steigendem Finanzvermögen der Anteil am börsennotierten Eigenkapital global von 28 Prozent auf 22 Prozent sinken werde. Für Investor Relations wird deshalb im enger werdenden Eigenkapitalmarkt der Kampf um die knappe Ressource härter und noch anspruchsvoller.

    Wertewandel fördert SRI

    Der globale Wertewandel lässt die Investmentstrategien nicht unberührt: So ist Socially Responsible Investment (SRI) ein Trend, der sich in Zukunft weiter verstärken wird. Der Markt für nachhaltige Finanzanlagen wächst stetig, repräsentiert aber bisher nur einen kleinen Teil des gesamten Marktvolumens.

    Grundgedanke von SRI ist es, Werte mit wirtschaftlichen Aspekten zu verbinden. Wie in der Gesellschaft wächst auch am Finanzmarkt das Bewusstsein, dass ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unternehmen eine langfristig profitable Investition darstellt. Dabei geht es zum einen um Risikominimierung durch Investments in Unternehmen, die bestimmte SRI-Kriterien erfüllen. Dies wirkt sich auf die Sicherheit und somit die Verlässlichkeit eines Investments aus. Zum anderen erwartet ein SRI-Investor einen positiven Zusammenhang zwischen verantwortungsvollem Wirtschaften und langfristigem Unternehmenserfolg. Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie trägt dazu bei, dass Unternehmen Megatrends frühzeitig erkennen, nachhaltigere Produkte entwickeln und somit davon langfristig profitieren.

    Debt-Investor Relations vor neuen Herausforderungen

    Noch vor einigen Jahren erfolgte in der Regel keine Differenzierung hinsichtlich der Informationsbedürfnisse der Eigen- und Fremdkapitalinvestoren. Heute ist eine zielgruppenorientierte Information bei den meisten Unternehmen gelebte Praxis. Durch genau zugeschnittene Informationen können sich Bondinvestoren heute ein umfassenderes Bild von der Liquiditätssituation und Verschuldung des in Frage stehenden Unternehmens machen. Aufgrund der verschärften Anforderungen durch die Schulden- und Finanzkrise ist eine enge Verzahnung mit den relevanten Informationsanbietern im eigenen Hause auch bei Debt-Investor Relations notwendig.

    Neuer Dialog mit Social Media

    Alle Welt redet über Social Media – auch im Bereich der Kapitalmarktkommunikation. Durch Social Media ist eine neue Art des Dialogs entstanden. Dabei stehen Informationen allen Interessierten gleichzeitig zur Verfügung. Jeder Nutzer kann direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Institutionelle und private Anleger, Finanzanalysten und Wirtschaftsjournalisten sind gleichberechtigt. Obwohl manche Unternehmen und Investment Professionals noch skeptisch gegenüber Social Media sind, zweifelt niemand mehr daran, dass dieses Medium für die Informationsverbreitung und den Dialog weiter an Bedeutung gewinnen wird. Social Media spiegelt auch den Trend der ständigen Verfügbarkeit von aktuellen Informationen wider. Das gilt heute erstens global und zweitens rund um die Uhr, was Ressourcen und Know-how erfordert.

    Neue Herausforderungen für die Investor Relations-Arbeit

    Zunehmend beeinflussen globale wirtschaftspolitische Entwicklungen die Arbeit von Investor Relations Professionals. Im vergangenen Jahrzehnt erlebte die Finanzwelt eine bisher nicht gekannte Dynamik. Die Veränderungsgeschwindigkeit war und ist nach wie vor atemberaubend. Die Finanz- und die Staatsschuldenkrise hat das Vertrauen in die Finanzmärkte weltweit erschüttert und stellt Politik und Wirtschaft vor immer neue Herausforderungen bei den notwendigen Weichenstellungen.

    Aufgrund der steigenden Komplexität und teilweisen Intransparenz des Kapitalmarktes sind alle Akteure stärker als bisher auf eine intelligente Finanzkommunikation angewiesen, die sich entlang der Markttrends weiterentwickelt. Es gilt, für Transparenz zu sorgen und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

    In Folge der Finanzkrise hat der Kostendruck in der Finanzbranche erheblich zugenommen. Die Folgen für Investor Relations sind gravierend: So wurde die Berichterstattung der Brokerhäuser – die Quantität der Sell-Side-Coverage – deutlich reduziert, worunter vor allem kleinere Unternehmen leiden. Weiterhin wird der Multiplikatoren-Effekt – also die Weitergabe der Unternehmensbotschaften durch die Analysten an den Markt – eingeschränkt, da durch die mit dem Kostendruck einhergehende Bankenkonsolidierung weniger Analysten pro Unternehmen zur Verfügung stehen. Und schlussendlich hat auch die Qualität der Research-Berichte in der Breite weiter abgenommen, da der Druck auf Analysten mehr Marketingaktivitäten durchzuführen und in immer kürzeren Zeitabständen Berichte und Studien zu veröffentlichen, weiter gestiegen ist.

    Schließlich ist zu konstatieren, dass sich die Marktgegebenheiten in den vergangenen Jahren stark verändert haben. Der Trend geht weg von den klassischen Börsen hin zu außerbörslichen Plattformen. Im so genannten Over-The-Counter (OTC)-Handel auf Systemen der Banken werden mittlerweile riesige Volumina gehandelt. Laut Angaben des Datenanbieters Fidessa finden rund 50 Prozent des Handels in Unternehmensaktien im DAX mittlerweile im nicht regulierten Handel statt. Das erschwert die Identifikation von Aktionären, weil dort die Kontrakte direkt zwischen zwei Parteien vereinbart werden und es kaum oder keine staatliche Überwachung gibt.

    Die genannten Trends und Herausforderungen stellen Investor Relations vor neue Aufgaben, implizieren aber auch neue Chancen. Unternehmen mit guter Investor Relations können sich von anderen Unternehmen differenzieren und sind dadurch in der Lage, wettbewerbsfähiger Kapital am Markt aufzunehmen.

    Heute agieren Investor Relations-Professionals auf der globalen Bühne und haben es mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, Investoren und auch Wertevorstellungen zu tun. Die Dynamik und Geschwindigkeit der Veränderungen nimmt kontinuierlich zu. Trends wie Socially Responsible Investment mögen von bestimmten Gruppen in den hochindustrialisierten Ländern vorangetrieben werden, finden aber schnell eine globale Verbreitung. Märkte verändern sich in rasanter Geschwindigkeit, wie die Verbreitung des OTC-Handels zeigt.

    Transparenz, Diversität und Werteorientierung sind deshalb Kernkomponenten für die moderne Investor Relations. Nie war dieser Bereich wichtiger für die Positionierung des eigenen Unternehmens im globalen Wettbewerb um Investoren.

    Zur Autorin: Magdalena Moll ist Leiterin Investor Relations bei der BASF SE und Präsidentin des Deutschen Investor Relations Verbandes (DIRK).

  • 07. November 2019

    Langzeitstudie: Geschäftsberichte werden digital

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Regelmäßige Berichte, Website & Social Media, Kommunikation allgemein, Digitalisierung Publikationsform:Sonstige, Studien

    Der gedruckte Geschäftsbericht galt lange Zeit als „Visitenkarte“ und wichtiges „Give-away“ von Unternehmen. Nach einer aktuellen Studie der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und der Reporting-Agentur nexxar hat er diesen Stellenwert jedoch inzwischen klar verloren.

    Während die DAX30-Unternehmen im Jahr 2009 durchschnittlich noch 30.842 Berichte druckten, sind es im Jahr 2019 nur noch 1.856 Exemplare. Das entspricht einem Auflagen-Rückgang von 94 Prozent. Statt auf Papier erreichen Unternehmen ihre Stakeholder heute dort, wo auch die Leser sind: nämlich im Internet. Anders als ihre gedruckten Pendants erreichen Online-Berichte nach wie vor Tausende von Nutzern. Der Trend in Deutschland, Österreich und der Schweiz geht deshalb hin zur digitalen Berichterstattung. Mehr als die Hälfte der börsennotierten Konzerne wollen den Geschäftsbericht künftig nur noch online veröffentlichen.

    Die vollständige Studie finden Sie hier.

  • 06. November 2019

    KI in der Finanzkommunikation: Der Zug rollt!

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Kommunikation in Sondersituation, Website & Social Media, Kommunikation allgemein, Digitalisierung Publikationsform:Sonstige, Fachartikel

    Das wichtigste zuerst! Die Investor Relations haben eine neue Zielgruppe: Maschinen. Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) sind keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern operative Realität im Alltag.

    Doch viele Manager haben die Digitalisierung bisher verschlafen, meint Thorsten Greiten von der NetFederation.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie hier auf dem Blog von NetFed.

  • 05. November 2019

    8. DAX-Vorstands-Report

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Aufsichtsrat, Vergütung Publikationsform:Sonstige, Studien

    Profile von DAX-Vorständen 2005 bis 2019

    Frauen in DAX-Vorständen verantworten zunehmend mehr operative Bereiche / Vergütungen der Vorstandsfrauen steigen stärker als die der Männer

    Frauen haben in den Chefetagen deutscher Großkonzerne zunehmend mehr Gewicht. Auch wenn ihr Anteil in den Führungsgremien von im Deutschen Aktienindex (DAX) notierten Unternehmen in diesem Jahr nicht weiter gestiegen ist (aktuell 14 Prozent), haben die Vorständinnen im Hinblick auf Verantwortung und Gehalt deutlich zugelegt.

    Dies sind die Ergebnisse des aktuellen DAX-Vorstands-Reports, mit dem die Personalberatung Odgers Berndtson bereits zum achten Mal die Profile der Vorstandsmitglieder im DAX untersucht hat.

    Weitere Informationen zur Studie hier

    Die Ergebnisse der Studie hier.

  • 05. November 2019

    Journalistische Verhaltensgrundsätze und Empfehlungen des Deutschen Presserats zur Wirtschafts- und Finanzmarktberichterstattung

    Thema:Sonstiges, Kommunikation allgemein, Kommunikation in Sondersituation Publikationsform:Sonstige

    Der Deutsche Presserat hat seine Verhaltensgrundsätze zur Finanzmarktberichterstattung aktualisiert, die Journalistinnen und Journalisten als Leitfaden dienen sollen.

    Die Verhaltensgrundsätze regeln u.a. den redaktionellen Umgang mit Insiderinformationen oder möglichen Interessenkonflikten und setzen Standards für eine unabhängige, nicht-manipulative Berichterstattung über Börsenkurse und Referenzwerte. 

    Die Überarbeitung der Verhaltensgrundsätze war erforderlich, da durch das Inkrafttreten der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MMVO) und der dazugehörigen, ergänzenden Delegierten Verordnung 2016/958 seit 2016 eine neue Rechtsgrundlage gilt.

    Weitere Informationen und Quelle: Deutsche Presserat

    Die aktualisierten Verhaltensgrundsätze finden Sie hier zum Download.

  • 30. Oktober 2019

    DIRK-Newsletter Oktober 2019

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Creditor Relations Tagung, Digitalisierung, Kapitalmarktrecht, Website & Social Media, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting Publikationsform:Sonstige, DIRK-Newsletter, DIRK in den Medien, Studien

    Sind 25 Jahre viel oder wenig? Im Vergleich zu manch jahrhundertealter Gilde ist der DIRK als Berufsverband für Investor Relations noch ein richtiger Jungspund. In Anbetracht der vielen Veränderungen, die die gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, das Börsenumfeld und letztlich auch das Berufsbild Investor Relations durchgemacht haben, ist er jedoch sichtlich gereift. Davon zeugt allein schon die wechselhafte Entwicklung, die die Ad-hoc-Mitteilung in all diesen Jahren genommen hat. Oder die Einführung der Verpflichtung zum Quartalsbericht, die jüngst wieder zurückgenommen bzw. für Prime Standard-Titel signifikant abgeschwächt wurde. Es gäbe noch viele Beispiele aufzuzählen um letztlich zur Einsicht zu gelangen, dass die Reise weitergeht. Die Reise eines der vielseitigsten, interessantesten und anspruchsvollsten Berufsfelder. 

    Beherrschte vor 25 Jahren noch Format und Inhalt von Geschäftsberichten als zentrales Thema die Community, so hat diese sich heute längst der Nachhaltigkeitsberichtserstattung zugewandt. Bezahl-Research ist auch so ein Beispiel: Was früher fast als unanständig galt, ist heute für viele Emittenten unabdingbar geworden. Und während seinerzeit noch die Internethauptversammlung als besonders fortschrittlich galt, macht ARUG II heute aus dem Finanzinstrument Aktie ein Kommunikationsmedium zur Kontaktaufnahme mit den Aktionären. 

    Diese und weitere Themen haben wir wieder für Sie zusammengestellt.

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  • 29. Oktober 2019

    Erfolgs- und Wertbeitragsmessung der Investor Relations

    Thema:Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Sonstiges, Kommunikation allgemein Publikationsform:Studien, Sonstige

    Ein Überblick über Methoden und Herausforderungen

    Die vorliegende Studie des Center for Research in Financial Communication beschäftigt sich mit der Herausforderung, den Erfolg der Investor Relations-Arbeit greifbar zu machen – und damit ihre Legitimationsbasis weiter zu stärken. Sie fasst den aktuellen Stand des noch jungen Forschungsfelds der Erfolgs- und Wertbeitragsmessung der Investor Relations zusammen, zeigt Herausforderungen der Evaluation und gibt einen Überblick über kommunikationspolitische und finanzwirtschaftliche Instrumente. Abschließend werden Empfehlungen gegeben, um die Erfolgs- und Wertbeitragsmessung voranzubringen.

    Die vollständige Studie finden Sie hier

  • 24. Oktober 2019

    25 Jahre DIRK: Börsen-Zeitung Sonderbeilage erschienen

    Thema:Kommunikation allgemein, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Analysten & Finanzmedien Publikationsform:Sonstige, DIRK in den Medien

    Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des DIRK ist in der Börsen-Zeitung vom 24.10.2019 eine Sonderbeilage erschienen.

    Die Sonderbeilage finden Sie hier.

  • 16. Oktober 2019

    DVFA und IR Club veröffentlichen Social Media Survey 2019

    Thema:Website & Social Media, Sonstiges, Kommunikation allgemein, Digitalisierung Publikationsform:Surveys, Sonstige

    Die DVFA und der IR Club haben gemeinsam eine Umfrage zur Nutzung von Social Media unter europäischen Investment Professionals durchgeführt. 

    Hier geht es zum Social Media Survey 2019.

  • 08. Oktober 2019

    DSW-Aufsichtsratsstudie 2019

    Thema:Vergütung, Aufsichtsrat, Sonstiges, Corporate Governance Publikationsform:Studien

    Wie in den vergangenen Jahren hat die DSW wieder die Aufsichtsratsgremien der DAX-Gesellschaften analysiert. Dabei beruht die Studie, die mittlerweile in der 17. Auflage erscheint, auf der Zusammensetzung der Indizes zum Stichtag 31. August 2019.

    Im Fokus standen neben den Aspekten Einfluss und Vergütung der Aufsichtsräte auch wieder Corporate-Governance-Themen wie Zeitaufwand, Frauenanteil und Zugehörigkeitsdauer zum jeweiligen Gremium. 

    Mehr zur Studie finden Sie hier auf der Seite der DSW.
    Die Präsentation der Studie finden Sie hier.

  • 27. September 2019

    DIRK-Newsletter September 2019

    Thema:Sonstiges, Regelmäßige Berichte, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Digitalisierung, Creditor Relations Tagung, IPO, Fixed Income, Corporate Governance Publikationsform:Sonstige, DIRK-Newsletter

    Wenn die Tage kürzer werden, ist nicht nur der Sommer vorbei. In den meisten Unternehmen gehen spätestens dann die Vorbereitungen auf die neue Geschäftsberichtssaison los. Dabei steht immer die Frage am Anfang: Machen wir es so wie im letzten Jahr oder wollen wir etwas ändern? Und wenn ja, wie viel wollen wir ändern? Nur ein paar kosmetische Anpassungen oder gleich ein völlig neues Konzept? Hat sich gar die Equity Story verändert und muss in der Berichterstattung nachgezogen werden? Eine latente Unzufriedenheit mit dem bisherigen Konzept ist fast immer vorhanden und die Frage ist eher, wie tiefgreifend die Änderungen daherkommen dürfen. Eher in geringerem Ausmaß oder als Paukenschlag? Auf mehrere Saisons verteilt oder gleich alles? Geschnitten oder am Stück? 

    Auch wenn bei der Erstellung des Berichts wohl nur die wenigsten auf eine potenzielle Auszeichnung schielen, so ist sie am Ende doch eine wohltuende Anerkennung für alle Mühen. In diesem Jahr gibt mit der Vonovia SE ein Unternehmen den Ton an, das vor der Herausforderung steht, zwischen dem Wunsch der Anleger nach steigenden Mieteinnahmen auf der einen und der Forderung von Mietern und Politik nach bezahlbarem Wohnraum auf der anderen Seite nachvollziehbar und schlüssig zu vermitteln. Mehr Mut wünschen sich Aktionäre bei der Prognoseberichterstattung, der in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit zukommt. Denn: Noch nie lagen so viele Unternehmen mit ihren Prognosen daneben. 

    Abschließend – wie in jedem Jahr zum Sommerausklang – noch ein Tipp von unserer Seite: Denken Sie rechtzeitig daran, Ihre Event-Locations für das kommende Jahr zu buchen. 

    Diese und weitere Themen haben wir wieder für Sie zusammengestellt.

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