IR-Wissen

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  • 19. Juli 2012

    Investor Relations-Strategien in der heutigen Zeit – worauf kommt es an?

    Thema:Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR Publikationsform:Studien

    Was früher in Deutschland lange Finanzkommunikation hieß, hat sich heute zu einer in ihrer strategischen Bedeutung für börsennotierte Unternehmen kaum zu unterschätzenden Funktion gewandelt.

    Das Ziel von Investor Relations ist es, institutionelle Investoren und private Anleger gezielt mit den notwendigen Unternehmensinformationen zu versorgen, um eine angemessene Bewertung der Aktie an der Börse zu bewirken.

    Hohe Transparenz in Form von guter Kapitalmarktkommunikation trägt dazu bei, die Unsicherheit bei den Investoren über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu vermindern. Das spiegelt sich in niedrigeren Risikoprämien und damit auch niedrigeren Kapitalkosten für das Unternehmen wider.

    In den USA verfolgte dieses Ziel erstmals das Unternehmen General Electric im Jahr 1953. Damals legte der Konzern das erste Kommunikationsprogramm für Privatanleger auf. Sie sollten damit in ihrer Entscheidung für ein Aktieninvestment bei dem Elektronikkonzern bestärkt werden. Zudem wollte General Electric das Interesse neuer Anleger wecken. Schon nach kurzer Zeit nahmen auch andere Konzerne die direkte Kommunikation mit Anlegern auf. Der Fokus verlagerte sich zudem auf institutionelle Anleger, die bereit waren, attraktives Wachstum von Unternehmen zu finanzieren. Zudem wiesen diese Investoren eine weit höhere Risikobereitschaft für Unternehmensinvestitionen auf und verfügten über die notwendigen finanziellen Mittel.

    In Deutschland brachten die Liberalisierung der Anlagevorschriften sowie das erste Finanzmarktförderungsgesetz im Jahr 1990 den Durchbruch für Investor Relations. Dieser Entwicklung gingen die erfolgreiche Erstnotierung des Deutschen Aktienindex und eine Vielzahl an Börsengesetznovellen voraus, die den Kapitalmarkt für deutsche Unternehmen und Anleger erst attraktiv machten. Auch wurde das Wertemanagement für börsennotierte Konzerne in den 90er Jahren immer wichtiger, was die Bedeutung von Investor Relations weiter erhöhte.

    Die BASF erkannte früh die Bedeutung von Investor Relations. Bereits Mitte 1987 beschäftigte sich das Unternehmen zum ersten Mal ausführlich mit der Thematik und zählte damals zu den ersten Mitgliedern eines Arbeitskreises, der sich in Deutschland regelmäßig über kapitalmarktrelevante Themen austauschte. Dieser war der Vorläufer des heutigen Deutschen Investor Relations Verbandes (DIRK).

    Hierbei verstand es BASF das Management für den Bereich Investor Relations zu sensibilisieren. Bei der BASF sind es heute nicht nur der Vorstandsvorsitzende und der Finanzvorstand, die an Gesprächen mit Investoren teilnehmen, sondern das gesamte Senior Management. Aufgrund der Bedeutung dieser Aufgabe für das Gesamtunternehmen arbeitet Investor Relations bei BASF eng mit anderen strategischen Disziplinen zusammen und wird als wichtiger Sparringspartner wahrgenommen.

    Allerdings reicht der regelmäßige Austausch mit Investoren alleine nicht aus. Um Konsistenz, Transparenz und damit Glaubwürdigkeit in der Kommunikation sicherzustellen, müssen Grundsätze, Ziele und Maßnahmen der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt in einer Investor-Relationsstrategie festgelegt werden. Bei BASF zielt die Investor Relations-Strategie darauf ab, BASF als starke Marke am Kapitalmarkt zu positionieren und eine angemessene Bewertung des Unternehmens zu erreichen. Zudem soll Vertrauen bei Investoren in das Unternehmen geschaffen und die Liquidität in der Aktie gesichert werden. Institutionelle Anleger und Finanzanalysten werden in zahlreichen Einzelgesprächen und auf Konferenzen weltweit informiert; Privatanlegern erhalten auf speziell für sie ausgerichteten Veranstaltungen Einblick in die Entwicklung und Perspektiven des Unternehmens. Allein im Jahr 2011 fanden weltweit 110 Informationsveranstaltungen statt.

    Erfolgsfaktoren für Investor Relations

    Wie gut Investor Relations ist, zeigt sich besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Positive Nachrichten lassen sich grundsätzlich leichter kommunizieren, aber vor allem schlechte Botschaften müssen zeitnah und transparent verbreitet werden, um Gerüchten, Falschmeldungen und Misstrauen gegenüber dem Unternehmen vorzubeugen. Eine offene Informationspolitik schafft das notwendige Vertrauen und die Loyalität der Investoren.

    Eine wichtige Grundlage für erfolgreiche Investor Relations Arbeit ist auch die zielgruppenorientierte Kommunikation mit Investoren. Hierbei gilt es zu analysieren, wer bereits Aktionär ist und welche Erwartungen er an das Unternehmen hat sowie für welche potentiellen Investoren das Unternehmen ein attraktives Investment darstellen könnte. Dies hängt von verschiedenen Faktoren wie den Anlagekriterien, der geographischen Ausrichtung, der Investmentpolitik sowie dem Investmenthorizont des jeweiligen Anlegers ab. Um für die Zukunft über ausreichend Kapital zu verfügen, muss Investor Relations einerseits die bestehende Investorenbasis pflegen und andererseits frühzeitig nach Investoren suchen, die zur aktuellen und künftigen Geschäftsstrategie des Unternehmens passen.

    Eine enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen Senior Management und Investor Relations ist eine weitere Grundvoraussetzung für erfolgreiche Kapitalmarktkommunikation. Die direkte Anbindung an den Vorstand erhöht die Akzeptanz des Investor Relations-Verantwortlichen bei Analysten und Investoren, da hierdurch ein ungefilterter Informationsfluss gewährleistet ist. Die strategischen Kernbotschaften werden vom Investor Relations Team in engem Schulterschluss mit der Unternehmenskommunikation aufbereitet und mit dem Senior Management diskutiert bevor sie an die Kapitalmärkte kommuniziert werden. Alle Botschaften müssen stets im Unternehmen abgestimmt und konsistent kommuniziert werden. Diese so genannte „One Voice Policy“ ist entscheidend für die Kontinuität und Authentizität der Investor Relations-Arbeit.

    Trends in Investor Relations

    Vier Trends bestimmen die Arbeit der Investor Relations-Verantwortlichen aktuell: Investments in Schwellenländer, Socially Responsible Investing, Debt-Investor Relations und Social Media. Diese Trends sollen nun detaillierter ausgeführt werden.

    Geldströme in Schwellenländer

    Laut einer Analyse von McKinsey entsteht in den nächsten Jahren auf globaler Ebene eine Kapitallücke von bis zu 12 Billionen Dollar. Dahinter verbirgt sich eine Verlagerung von Kapital aus den Industrieländern in Richtung Schwellenländer, welches dort vor allem in Bankguthaben und Anleihen angelegt wird. Der private Anleger in Schwellenländern ist tendenziell risikoavers, verfügt als Einzelner über wenig Kapital und ist nicht in der Lage, in großem Stil Aktienpositionen in Unternehmen zu erwerben. McKinsey geht davon aus, dass bei steigendem Finanzvermögen der Anteil am börsennotierten Eigenkapital global von 28 Prozent auf 22 Prozent sinken werde. Für Investor Relations wird deshalb im enger werdenden Eigenkapitalmarkt der Kampf um die knappe Ressource härter und noch anspruchsvoller.

    Wertewandel fördert SRI

    Der globale Wertewandel lässt die Investmentstrategien nicht unberührt: So ist Socially Responsible Investment (SRI) ein Trend, der sich in Zukunft weiter verstärken wird. Der Markt für nachhaltige Finanzanlagen wächst stetig, repräsentiert aber bisher nur einen kleinen Teil des gesamten Marktvolumens.

    Grundgedanke von SRI ist es, Werte mit wirtschaftlichen Aspekten zu verbinden. Wie in der Gesellschaft wächst auch am Finanzmarkt das Bewusstsein, dass ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unternehmen eine langfristig profitable Investition darstellt. Dabei geht es zum einen um Risikominimierung durch Investments in Unternehmen, die bestimmte SRI-Kriterien erfüllen. Dies wirkt sich auf die Sicherheit und somit die Verlässlichkeit eines Investments aus. Zum anderen erwartet ein SRI-Investor einen positiven Zusammenhang zwischen verantwortungsvollem Wirtschaften und langfristigem Unternehmenserfolg. Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensstrategie trägt dazu bei, dass Unternehmen Megatrends frühzeitig erkennen, nachhaltigere Produkte entwickeln und somit davon langfristig profitieren.

    Debt-Investor Relations vor neuen Herausforderungen

    Noch vor einigen Jahren erfolgte in der Regel keine Differenzierung hinsichtlich der Informationsbedürfnisse der Eigen- und Fremdkapitalinvestoren. Heute ist eine zielgruppenorientierte Information bei den meisten Unternehmen gelebte Praxis. Durch genau zugeschnittene Informationen können sich Bondinvestoren heute ein umfassenderes Bild von der Liquiditätssituation und Verschuldung des in Frage stehenden Unternehmens machen. Aufgrund der verschärften Anforderungen durch die Schulden- und Finanzkrise ist eine enge Verzahnung mit den relevanten Informationsanbietern im eigenen Hause auch bei Debt-Investor Relations notwendig.

    Neuer Dialog mit Social Media

    Alle Welt redet über Social Media – auch im Bereich der Kapitalmarktkommunikation. Durch Social Media ist eine neue Art des Dialogs entstanden. Dabei stehen Informationen allen Interessierten gleichzeitig zur Verfügung. Jeder Nutzer kann direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Institutionelle und private Anleger, Finanzanalysten und Wirtschaftsjournalisten sind gleichberechtigt. Obwohl manche Unternehmen und Investment Professionals noch skeptisch gegenüber Social Media sind, zweifelt niemand mehr daran, dass dieses Medium für die Informationsverbreitung und den Dialog weiter an Bedeutung gewinnen wird. Social Media spiegelt auch den Trend der ständigen Verfügbarkeit von aktuellen Informationen wider. Das gilt heute erstens global und zweitens rund um die Uhr, was Ressourcen und Know-how erfordert.

    Neue Herausforderungen für die Investor Relations-Arbeit

    Zunehmend beeinflussen globale wirtschaftspolitische Entwicklungen die Arbeit von Investor Relations Professionals. Im vergangenen Jahrzehnt erlebte die Finanzwelt eine bisher nicht gekannte Dynamik. Die Veränderungsgeschwindigkeit war und ist nach wie vor atemberaubend. Die Finanz- und die Staatsschuldenkrise hat das Vertrauen in die Finanzmärkte weltweit erschüttert und stellt Politik und Wirtschaft vor immer neue Herausforderungen bei den notwendigen Weichenstellungen.

    Aufgrund der steigenden Komplexität und teilweisen Intransparenz des Kapitalmarktes sind alle Akteure stärker als bisher auf eine intelligente Finanzkommunikation angewiesen, die sich entlang der Markttrends weiterentwickelt. Es gilt, für Transparenz zu sorgen und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

    In Folge der Finanzkrise hat der Kostendruck in der Finanzbranche erheblich zugenommen. Die Folgen für Investor Relations sind gravierend: So wurde die Berichterstattung der Brokerhäuser – die Quantität der Sell-Side-Coverage – deutlich reduziert, worunter vor allem kleinere Unternehmen leiden. Weiterhin wird der Multiplikatoren-Effekt – also die Weitergabe der Unternehmensbotschaften durch die Analysten an den Markt – eingeschränkt, da durch die mit dem Kostendruck einhergehende Bankenkonsolidierung weniger Analysten pro Unternehmen zur Verfügung stehen. Und schlussendlich hat auch die Qualität der Research-Berichte in der Breite weiter abgenommen, da der Druck auf Analysten mehr Marketingaktivitäten durchzuführen und in immer kürzeren Zeitabständen Berichte und Studien zu veröffentlichen, weiter gestiegen ist.

    Schließlich ist zu konstatieren, dass sich die Marktgegebenheiten in den vergangenen Jahren stark verändert haben. Der Trend geht weg von den klassischen Börsen hin zu außerbörslichen Plattformen. Im so genannten Over-The-Counter (OTC)-Handel auf Systemen der Banken werden mittlerweile riesige Volumina gehandelt. Laut Angaben des Datenanbieters Fidessa finden rund 50 Prozent des Handels in Unternehmensaktien im DAX mittlerweile im nicht regulierten Handel statt. Das erschwert die Identifikation von Aktionären, weil dort die Kontrakte direkt zwischen zwei Parteien vereinbart werden und es kaum oder keine staatliche Überwachung gibt.

    Die genannten Trends und Herausforderungen stellen Investor Relations vor neue Aufgaben, implizieren aber auch neue Chancen. Unternehmen mit guter Investor Relations können sich von anderen Unternehmen differenzieren und sind dadurch in der Lage, wettbewerbsfähiger Kapital am Markt aufzunehmen.

    Heute agieren Investor Relations-Professionals auf der globalen Bühne und haben es mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, Investoren und auch Wertevorstellungen zu tun. Die Dynamik und Geschwindigkeit der Veränderungen nimmt kontinuierlich zu. Trends wie Socially Responsible Investment mögen von bestimmten Gruppen in den hochindustrialisierten Ländern vorangetrieben werden, finden aber schnell eine globale Verbreitung. Märkte verändern sich in rasanter Geschwindigkeit, wie die Verbreitung des OTC-Handels zeigt.

    Transparenz, Diversität und Werteorientierung sind deshalb Kernkomponenten für die moderne Investor Relations. Nie war dieser Bereich wichtiger für die Positionierung des eigenen Unternehmens im globalen Wettbewerb um Investoren.

    Zur Autorin: Magdalena Moll ist Leiterin Investor Relations bei der BASF SE und Präsidentin des Deutschen Investor Relations Verbandes (DIRK).

  • 13. Februar 2020

    23. DIRK-Konferenz: Keynote von Friedrich Merz

    Thema:Sonstiges, DIRK-Konferenz Publikationsform:Sonstige

    „So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig" - diese Aussage des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller findet auch heute noch große Zustimmung. Doch je nach politischem und ökonomischem Standpunkt kann die Wahrnehmung, was möglich und was nötig ist, unterschiedlich ausfallen. Seit jeher wird debattiert, wie viel Einfluss der Staat auf die Wirtschaft haben bzw. wie frei sich der Markt entwickeln können sollte.

    Es freut uns daher sehr, dass wir mit Friedrich Merz, Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrates und noch bis Ende März Chairman der BlackRock Asset Management Deutschland AG, einen ausgewiesenen wirtschaftspolitischen Fachmann als Keynotesprecher unserer Konferenz für den 09. Juni 2020 haben gewinnen können. Herr Merz wird uns seine Sicht auf dieses Spannungsfeld darlegen.

    Im Anschluss an Herrn Merz' Rede greifen wir das Konferenzmotto

    Markets for Future!
    Investor Relations als Katalysator des Wandels

    auf und diskutieren in einem hochkarätig besetzen Panel, wie Investor Relations mit den sich ständig wechselnden politischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen gewinnbringend umgehen sollte und wie sie den damit einhergehenden Strukturwandel für die Weiterentwicklung ihres Unternehmens nutzen kann.

    Darüber hinaus stehen wieder zahlreiche Workshops, Case Studies, Vorträge, Diskussionsrunden und eine Fachausstellung auf der Agenda. Zum feierlichen Abschluss von zwei spannenden Konferenztagen laden wir alle Anwesenden zum gesetzten Gala-Dinner ein. In diesem festlichen Rahmen werden auch die Gewinner des „Deutschen IR-Preises 2020" gekürt.

    Für DIRK-Mitglieder kostet ein Zwei-Tages-Ticket 350 Euro, für Nicht-Mitglieder 900 Euro. Details zur Mitgliedschaft finden Sie hier.

    Die Registrierung ist ab Ende März möglich.

    Weitere Informationen finden Sie hier auf der Konferenzseite.

    Wir freuen uns darauf, Sie im Juni in Frankfurt zu begrüßen.

  • 06. Februar 2020

    Activism still a force

    Thema:Sonstiges, Investorensuche &-pflege, Kommunikation in Sondersituation, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Privataktionäre, Hauptversammlung Publikationsform:Sonstige, Studien

    The Financial Times reported that whilst the number of companies targeted by activists had fallen since 2018, last year was in fact the biggest on record for campaigns by new activist investors, as asset managers grew increasingly willing to take public stands against company management and hedge funds upped their efforts to boost returns. This month’s edition takes a closer look and examines to what extent activism is still a force.

    Die Ergebnisse der Studie von Rivel Research finden Sie hier.

    Veröffentlicht auf https://www.rivel.com/

  • 31. Januar 2020

    DIRK-Newsletter Januar 2020

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting, Regelmäßige Berichte, Creditor Relations Tagung, DIRK-Konferenz, Digitalisierung, Corporate Governance Publikationsform:Sonstige, DIRK-Newsletter

    Es ist in jedem Januar das gleiche Spiel: Das Jahr liegt vor uns wie ein frisches weißes Blatt Papier und wir fragen uns, womit es im Dezember wohl beschrieben sein wird. Die positiven Vorsätze, das neue Jahr besonders gut werden zu lassen, sind gefasst und wir versuchen, unser Bestes dazu zu geben. Deshalb sind im Januar auch die Fitnesskurse voll wie nie. Jetzt muss man allerdings sagen, dass der Korb sehr hoch hängt – im vergangenen Jahr haben sich die Aktienkurse sehr gut entwickelt. Schon hört man die ersten Unkenrufe, ob das ewig so weitergehen kann. Das Schöne ist: Wir wissen es einfach nicht, können es nicht wissen und müssen es ohnehin hinnehmen, wie es nun mal kommt. Immerhin haben wir das Jahr mit einem DAX-Allzeithoch bei über 13.500 Zählern gestartet. Was auch immer das für die Zukunft bedeuten mag: Das ist ein Rekord!

    Und weil es in diese Zeit auch so schön passt, wagen wir allerhand Rückblicke auf das vergangene Jahr: So hat sich der Anleihemarkt für KMU sehr gut entwickelt. Zugleich gab es beachtlich viele CFO-Wechsel. Nachhaltigkeit war und bleibt – wie wir nicht müde werden zu erwähnen – ein Dauerbrennerthema. Über die Hälfte der Deutschen wollen entsprechende Kriterien zukünftig bei ihrer Geldanlage berücksichtigen. Vor allem die Jüngeren. Wäre schön, wenn wir sie über diese Thematik zukünftig mehr für Aktien begeistern könnten. 

    Diese und weitere Themen haben wir wieder für Sie zusammengestellt.

    Hier geht es zum Newsletter.
    Hier geht es zum Newsletter als PDF.

  • 30. Januar 2020

    23. DIRK-Konferenz am 08./09. Juni 2020: Markets for Future!

    Thema:Sonstiges, DIRK-Konferenz, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting, Corporate Governance Publikationsform:Sonstige

    Ein US-Präsident, der sich einem Amtsenthebungsverfahren erwehren muss; ein bedauerlicher (und zäher) Austrittsprozess eines bedeutenden Mitglieds aus der Europäischen Union; junge Menschen, die jeden Freitag die wirtschaftliche Grundordnung in Frage stellen – vor kurzem noch (scheinbar) feste Säulen in einer sich schnell verändernden Welt geraten ins Wanken. Durch Klimapolitik, Digitalisierung und Überalterung der Gesellschaft prasselt zudem eine ganz neue Qualität des Strukturwandels auf Unternehmen ein.

    Natürlich (oder ganz besonders) sind Investor Relations von diesem Wandel betroffen. Neue politische, wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen stellen IR-Manager vor immer neue Herausforderungen. Doch bedeuten Veränderungen nicht immer auch Chancen? Wächst man nicht sprichwörtlich an seinen Herausforderungen? Wie kann gerade IR einen entscheidenden Beitrag leisten, Unternehmen fit für die Zukunft zu machen?

    Diese und weitere Fragen möchten wir unter dem Motto

    Markets for Future!
    Investor Relations als Katalysator des Wandels

    auf der 23. DIRK-Konferenz am 08. und 09. Juni 2020 in Frankfurt mit Ihnen diskutieren.

    In Keynotes, Paneldiskussionen und Vorträgen erörtern wir nicht nur, wie man richtig mit diesem Strukturwandel umgehen sollte, sondern beleuchten auch, welche Möglichkeiten in disruptiven Prozessen liegen können. Und selbstverständlich gibt es auch wieder jede Menge Tipps und Hilfestellungen für die tägliche IR-Arbeit – von Case Studies bis Updates zu den aktuellen regulatorischen Anforderungen.

    Zudem stehen Best Practice-Workshops, der IR-Apéro und eine Fachausstellung auf der Agenda. Zum feierlichen Abschluss laden wir alle Anwesenden zum gesetzten Gala-Dinner ein. In diesem festlichen Rahmen werden auch die Gewinner des „Deutschen IR-Preises 2020" gekürt.

    Für DIRK-Mitglieder kostet ein Zwei-Tages-Ticket 350 Euro, für Nicht-Mitglieder 900 Euro. Details zur Mitgliedschaft finden Sie hier.

    Die Registrierung ist ab Ende März möglich.

    Weitere Informationen finden Sie hier auf der Konferenzseite.

    Wir freuen uns darauf, Sie im Juni in Frankfurt zu begrüßen.

  • 30. Januar 2020

    Rückblick auf die IR 2020

    Thema:Sonstiges, Investor Relations als Beruf, strategische Aspekte von IR, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting, Investorensuche &-pflege Publikationsform:Sonstige

    Die IR-Community versammelte sich am 28. Januar 2020 wieder im Sofitel in Frankfurt. IR-Club und cometis konnten für die IR-Konferenz erstklassige Referenten gewinnen. Prominente Fondsmanager, ESG-Profis und Anwender künstlicher Intelligenz skizzierten ihre Anforderungen an das IR-Management.

    Sportliche Frühaufsteher konnten bereits am Morgen ihren Energien freien Lauf lassen. Beim IR Fun Run ging es über fünf Kilometer durch die Frankfurter Innenstadt. Anders als im frostigen Vorjahr waren die Temperaturen für die Läufer diesmal wesentlich angenehmer. 

    Die Konferenz startete mit einem Sparring der Managementstile „Aktives Management versus passive Investments.“ Thomas Meyer zu Drewer (Lyxor) betonte die Kostenvorteile passiver Investments. Thomas Meier von MainFirst Asset Management hisste dagegen die Fahne des aktiven Managements mit Blick auf die Outperformance der von ihm gemangten Fonds.  Meier bedauerte, dass MiFID den Zugang zu Unternehmen erschwert habe. Nur wenig später kam die heiße Kartoffel „Vorstandsvergütungen“ auf den Tisch. Christoph Schwab (Computershare) und Matthias Nau (Georgeson) skizzierten die Erwartungen der Kapitalmarktteilnehmer zu den Pay Checks. Frank Fischer (Shareholder Value AG) brachte seine Anforderungen an das IR-Management auf den Punkt. Fischer verdeutlichte, dass er von den Unternehmen mehr Verlässlichkeit und Transparenz erwartet. Und zwar nicht nur in Imagebroschüren – sondern im täglichen Tun. Insbesondere erwartet Fischer von Vorstand und Aufsichtsrat „skin in the game“ also eine unternehmerische Beteiligung mit eigenem Kapital. Zeitgleich wagte Frank B. Werner (Finanzenverlag) einen Ausblick auf die Perspektiven der Anlegermedien. Elektronische Medien verändern nicht nur das Leserverhalten. Auch die Absender von der Unternehmensmeldungen müssen den neuen Medien Tribut zollen. Wie können sich Unternehmen gegen aktivistische Investoren verteidigen? Konkrete Antworten auf diese heikle Frage gab Juan I. Bonifacio (Stifel Financial). Bonifacio empfahl „don`t panic!“ und skizzierte fünf Schritte für eine strategische Kommunikation.    

    Der Nachmittag stand im Zeichen der „Nachhaltigkeit“: Dr. Antje Stobbe und Thomas Tilse (AGI) verdeutlichten die stark gewachsene Bedeutung von ESG-Themen. Unternehmen, die zu Nachhaltigkeitsfragen ins Fadenkreuz der Kritik geraten, deren Aktienkurse können massiv unter Druck geraten. Die beiden Referenten verdeutlichten worauf die Fondsmanager der AGI bei ihren Investments heute achten. Dr. Stobbe: „Entscheidend sind konsistente und nachvollziehbare ESG-Daten über mehrere Jahre.“ Rudolf Maier (MainFirst Bank) und Ariane Hofstetter (Kohorten) wagten einen Ausblick wie ESG zukünftig die Investor Relations verändern wird. Die wichtigsten Erkenntnisse der cometis-kohorten-Studie: ESG-Themen werden die IR-Arbeit erweitern und dauerhaft prägen. Emittenten, die ESG als Modethema abtun, geraten ins Abseits. Es gilt daher, das eigene Reporting qualitativ nachhaltig zu verbessern. Auch Dr. Jörg Heinrich (Acatis) blickte in die Zukunft. Schon heute destilliert Acatis mit Hilfe künstlicher Intelligenz wertvolle Erkenntnisse aus den Unternehmensberichten. Viele Daten erlauben Rückschlüsse auf das Kurspotenzial der jeweiligen Aktie. 

    Die Quintessenz der Podiumsdiskussion zur Zukunft der Investmentindustrie: Thomas Meyer zu Drewer (Lyxor): „Die Bedeutung von der IR-Arbeit wird weiter zunehmen.“ Dr. Christoph Bruns (Loys) brachte es auf den Punkt: „Sie alle haben einen krisensicheren Job.“

    Text by Rolf Drees, cometis

  • 29. Januar 2020

    Neue Fassung des DCGK veröffentlicht

    Thema:Sonstiges, Kapitalmarktrecht, Corporate Governance Publikationsform:Sonstige, Vorschriften

    Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat am 23. Januar 2020 die neue Fassung des Kodex veröffentlicht und beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zur Prüfung eingereicht.

    Der Kodex 2020 wird mit der Veröffentlichung durch das Ministerium im elektronischen Bundesanzeiger in Kraft treten.

    Die eingereichte Fassung finden Sie hier.

    Weitere Informationen zum Corporate Governance Kodex (DCGK) finden Sie hier.

  • 22. Januar 2020

    Anleihestudie 2019/2020

    Thema:Sonstiges, Handel, Fixed Income, Investorensuche &-pflege Publikationsform:Sonstige, Studien

    Positive Entwicklung des KMU-Anleihemarkts in Deutschland: Platziertes Volumen steigt um 19 % auf 1,36 Mrd. Euro

    Der deutsche Markt für KMU-Anleihen hat sich auch laut der Studie der IR.on AG im Jahr 2019 deutlich positiv entwickelt.

    ·  Emissionszahl steigt das dritte Jahr in Folge (40 Emissionen, +14 %)

    ·  Immobiliensektor weiterhin dominierend

    ·  Sinkende Ausfallquote: Lediglich ein insolventer Emittent in 2019

    ·  Ausblick: Emissionsbanken rechnen mit durchschnittlich 23 Emissionen für 2020

    Eine Zusammenfassung der Erhebung ist über die Website der IR.on AG hier erhältlich.

     

  • 17. Januar 2020

    Studie - Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz im DAX 30

    Thema:Sonstiges, Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting Publikationsform:Studien

    Das „CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz“ (CSR-RUG) treibt die Unternehmen weiter um – vor allem die Nachhaltigkeits- und Investor Relations-Abteilungen der von dem Gesetz betroffenen großen kapitalmarktorientierten Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen in Deutschland. Hier gilt es nach wie vor, die nationalen Anforderungen der EU-weit gültigen Richtlinie bezüglich der Veröffentlichung bestimmter nichtfinanzieller Informationen umzusetzen und u.a. transparent über die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit zu berichten.

    Wie haben die DAX 30-Unternehmen das CSR-RUG im zweiten Jahr der Anwendung umgesetzt? Die Studie "Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz im DAX 30" der Kirchhoff Consult AG und der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist dieser Frage nachgegangen.

    Die vollständige Studie finden Sie hier.

  • 16. Januar 2020

    Impressionen Creditor Relations Tagung 2020

    Thema: Sonstiges, Fixed Income, Creditor Relations Tagung Dateityp: Bilder und Impressionen

    Am 16. Januar 2020 tauschten sich bei der 2. Creditor Relations Tagung über 150 Experten unter dem Motto "Green Finance – Klimawandel in der Unternehmensfinanzierung?" zu den aktuellsten Themen rund um die Emission nachhaltiger Fremdkapitalinstrumente in Frankfurt am Main aus.
    Hier finden Sie einige Impressionen.

  • 15. Januar 2020

    Eine grundlegende Umgestaltung der Finanzwelt - Brief an die CEOs von Larry Fink

    Thema:Nachhaltigkeit, ESG & Integrated Reporting, Sonstiges, Privataktionäre, Kapitalmarktrecht Publikationsform:Sonstige

    Larry Fink, CEO von Blackrock, richtet sich in einem vierseitigen Brief an die Führungsetage der Unternehmen weltweit und ruft sie zu mehr Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes auf.

    Den Brief an die CEOs von Larry Fink finden Sie hier auf der Webseite von Blackrock.

    Den Brief an die Kunden finden Sie hier auf der Webseite von Blackrock.

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