DIRK-Newsletter Oktober 2026
Dieser Text ist übrigens vollständig ohne die Hilfe von KI geschrieben worden. In der heutigen Zeit schadet es nicht, einmal darauf hinzuweisen, dachten wir – angeregt von der Kommunikationschefin eines großen deutschen DAX-Konzerns. Sie beklagte während einer KI-Konferenz, dass das kaum noch jemand macht. Einfach ein weißes Blatt Papier vor sich hinlegen und losschreiben. Zugegebenermaßen haben auch wir es nicht mehr so mit dem Papier, wohl aber mit der weißen Fläche, die wir durch Buchstaben und Worte selbst füllen und somit einen eigenen Text entstehen lassen.
Besagte Kommunikationschefin berichtete in einem wirklich hörenswerten Vortrag darüber, dass sie mittlerweile sehr sparsam mit dem Einsatz von KI-Anwendungen umgeht. Nicht nur, um in ihrem Team die kreative Kompetenz zu erhalten und zu schulen. Sondern auch, um langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie legt viel mehr Wert darauf, die entstandenen Texte richtig zu taggen und so zu archivieren, dass zukünftige KI-Generationen bestmöglich auf den entstandenen Fundus an Corporate Language, Daten und Fakten, nach Jahreszahl sortiert, zurückgreifen können. Mit dem Ziel, anderen Abteilungen und zukünftigen Generationen die Überprüfung der Ergebnisse zu erleichtern. Ganz schön clever!
Dieser Newsletter hat, und darauf läuft es ja letztlich heraus, seinen Schwerpunkt im Zusammenspiel verschiedener Interessensgruppen, Rechtsgrundlagen und Technologien. Wie gestalten wir die Zusammenarbeit zum Beispiel beim IPO oder bei der Hauptversammlung – und welche Zielgruppen müssen wir mitdenken? Wer muss welche Kompetenzen mitbringen, vor allem im Aufsichtsrat? Zu diesen wie zu weiteren Themen haben wir Ihnen wieder anregende Beiträge zusammengestellt.