Willkommen bei IR-Wissen – der Wissensdatenbank des DIRK
Auf dieser Seite werden Informationen von und für Investor Relations gesammelt und kategorisiert, um Ihnen den Überblick über bestehende Publikation zu erleichtern.
Suchbegriff (min. 3 Zeichen)
Aktive Filter
Zeitraum
Ergebnisse (56)
Seit Jahren prägen volatile Märkte, geopolitische Spannungen und Konjunktursorgen das Umfeld – Verlässlichkeit ist rar, langfristige Prognosen sind so gut wie unmöglich. Das aktuelle Trendbarometer des DIRK – Deutscher Investor Relations Verband zeigt, dass Investor-Relations-Verantwortliche einen kühlen Kopf bewahren und die gesamtwirtschaftliche Lage realistisch einschätzen, mit Blick auf die zukünftige Entwicklung jedoch etwas zuversichtlicher und positiver gestimmt sind.
An dieser Stelle der Hinweis, dass die Befragung vor der jüngsten Eskalation im Nahen Osten durchgeführt wurde. Die aktuellen Marktreaktionen sind nachvollziehbar – entscheidend bleibt jedoch, wie stark und wie nachhaltig die Auswirkungen sein werden.
Denn genau darin liegt der Kern guter Investor Relations: Sie schaffen kein Ende der Krise, aber im besten Fall langfristiges Vertrauen. In einer dauerhaften Multikrisen-Umgebung sorgt dieses Vertrauen dafür, dass Investoren Stabilität und Handlungsfähigkeit höher gewichten als kurzfristige Schlagzeilen.
Die Ergebnisse bestätigen dies: Trotz anhaltend unsicherer Rahmenbedingungen wird die zukünftige wirtschaftliche Lage aus IR-Sicht leicht positiver als im Vorjahr eingeschätzt – insbesondere in der Schweiz und in Österreich. Realismus ja, Krisengerede nein. Nachhaltig aufgebautes Vertrauen stabilisiert Erwartungen selbst in unruhigen Zeiten.
Die gesamte Studie einschließlich Angaben zur Größe der IR-Abteilungen, der Anzahl von Sellside-Analysten sowie der Investorenterminen in den vergangenen 12 Monaten finden Sie hier.
| Themengebiete | ESG (inkl. Nachhaltigkeit & Governance), Investoren, IR-Kompetenz |
|---|---|
| Publikationsform | DIRK-Publikationen |
In einer Welt, in der Krisen zugenommen und sich am Kapitalmarkt Volatilitäten nachhaltig erhöht haben, die Risiken für Unternehmen vielfältiger und das Risikouniversum immer komplexer geworden ist, sind Investor Relations-(IR-)Officer immer stärker im Erwartungsmanagement bei Investoren gefordert. Mit den Risiken im Blick gleicht die Investorenkommunikation einem Balanceakt und IR navigiert professionell durch einen Mix an Unsicherheiten, darunter anhaltende geopolitische Spannungen, Umweltrisiken, Lieferkettenprobleme, Talentmangel, technologische Disruption und Handelskonflikte.
Die gemeinsame Studie von EY und dem DIRK „Erwartungsmanagement von Investor Relations im Multi-Risiken-und Krisen-Umfeld“ beschäftigt sich deshalb mit diesen Fragen: Wie bereitet sich IR auf den Multi-Risiken-und-Krisen-Modus vor? Was sind neue Anforderungen an das Risikomanagement, die Corporate Governance, die Krisenkommunikation, an das Erwartungsmanagement und an die Organisation der IR-Funktion?
Die Studie können Sie hier downloaden.
| Themengebiet | IR-Kompetenz |
|---|---|
| Publikationsform | DIRK-Publikationen |
Zum wiederholten Male haben DIRK, CIRA, der IR club Schweiz gemeinsam mit Rivel die jährliche IR-Vergütungsstudie herausgebracht. Die Studie bietet mehr als nur eine Bestandsaufnahme der Gehaltsentwicklungen. Sie liefert ein detailliertes Bild zur europäischen IR-Landschaft – von Geschlechterverteilung, Ausbildung und Alter über Gehaltsspannen und Bonusmodelle bis hin zu Reisetagen, Berichtslinien und Leistungsbeurteilungen – und macht dabei Unterschiede zwischen Europa und dem DACH-Raum sichtbar.
Zentrale Ergebnisse im Vergleich:
- Vergütung: Die Vergütungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert, allerdings erwarten viele IRO künftig steigende Gehälter (64 %). Unterschiede gibt es aber bei aktienbasierten Vergütungen: In Europa werden höhere Aktienanteile gezahlt als im DACH-Raum (Ø 30.000 €).
- Verantwortung: Neben klassischen IR-Aufgaben beanspruchen Themen wie Vorstandskommunikation und ESG/Nachhaltigkeit zunehmend Zeit. Im DACH-Raum leiten IR-Verantwortliche dabei häufiger zusätzlich noch eine oder mehr Abteilungen im Vergleich zum europäischen Durchschnitt (38 % vs. 22 %).
- Arbeitsweise & Reisen: Hybrid Work ist im DACH-Raum Standard (82 % vs. 62 %). Die Reisetage liegen leicht über dem europäischen Durchschnitt (29,4 vs. 28,3 Tage), bleiben aber unter Vor-Covid-Niveau.
- Qualifikation und Karrierewege: Während im DACH-Raum die IR-Verantwortlichen öfter über einen MBA oder ein vergleichbares Studium verfügen (42 % vs. 33 % in Kontinentaleuropa insgesamt) bringen sie weniger Buy- oder Sell-Side-Erfahrung mit (29 % vs. 49 %).
Fazit: Die Studie bestätigt die hohe Zufriedenheit unter IROs in ganz Europa. Im Vergleich zum gesamteuropäischen Durchschnitt zeigt der DACH-Raum einige Besonderheiten, etwa breitere Verantwortungsbereiche, eine stärkere Verankerung hybrider Arbeitsmodelle und niedrigere Aktienanteile als Teil der Vergütung. Weitere Unterschiede zeigen sich in der Qualifikation und den Karrierewegen.
Weitere spannende Erkenntnisse finden Sie in der vorliegenden Investor Relations-Vergütungsstudie 2025.
| Themengebiete | ESG (inkl. Nachhaltigkeit & Governance), Investoren, IR-Kompetenz |
|---|---|
| Publikationsform | DIRK-Publikationen |
Am 24. Juni 2025 stellte Dr. Martin Steinbach (EY) im Rahmen der 28. DIRK-Konferenz die Ergebnisse der DIRK-EY-Studie zum „Erwartungsmanagement von Risiken in Zeiten von Permavolatilität“ vor. Kernfrage war dabei u.a.: Wie stellt sich IR organisatorisch und inhaltlich in der Finanzmarktkommunikation gegenüber Investoren in einem Multikrisenmodus auf.
Wenn Sie die vollständige Studie erhalten möchten, folgen Sie bitte diesem Link.
| Publikationsform | DIRK-Publikationen |
|---|
Transatlantische Handelskonflikte, Disruption der bisherigen Weltordnung und innenpolitische Neuausrichtung. Die Rahmenbedingungen könnten derzeit nicht herausfordernder sein für deutsche Unternehmen. Angesichts dessen wäre es nicht verwunderlich, wenn auch die Stimmung unter den Investor Relations (IR)-Verantwortlichen in den Keller rauschen würde.
Aber dem ist nicht so: Laut dem diesjährigen DIRK-Trendbarometer − das vom 22. Januar bis 23. Februar 2025 erhoben wurde − wird die aktuelle und zukünftige wirtschaftliche Lage aus IR-Sicht sogar leicht positiv im Vergleich zum letzten Jahr eingeschätzt. Eine ähnlich optimistische Tendenz zeigt sich auch in der Schweiz und in Österreich.
Die gesamte Studie einschließlich Angaben zur Größe der IR-Abteilungen, der Anzahl von Sellside-Analysten sowie der Investorenterminen in den vergangenen 12 Monaten finden Sie hier.
Die Ergebnisse des IR-Spotlights mit dem Thema „IR im Multikrisenmodus“ werden im Rahmen der 28. DIRK-Konferenz am 23./24. Juni 2025 in Frankfurt vorgestellt werden.
| Themengebiete | Digitalisierung, IR-Kompetenz |
|---|
Künstliche Intelligenz (KI) war bisher wenigen vorbehalten, doch spätestens mit ChatGPT, Gemini, Bing Chat & Co. ist KI demokratisiert und Realität im Ökosystem Börse. KI-unterstützte Technologien entwickeln sich in einer noch nie da gewesenen Geschwindigkeit und machen auch vor der Finanzkommunikation nicht halt. Hat KI das Potenzial, die Finanzberichterstattung und -kommunikation zu revolutionieren, und welche neuen Potenziale und Herausforderungen eröffnen sich für die Investor-Relations-(IR-)Funktion? Wie verändert der Einsatz von KI die IR-Aufgaben und -Ziele sowie die interne Organisation? Welche Auswirkungen ergeben sich auf das Ökosystem Börse, den Markt und die Stakeholder durch die Verwendung von KI?
In der gemeinsamen Studie von EY und dem DIRK „Künstliche Intelligenz in der Finanzkommunikation und -disclosure“ wurden die wichtigsten Ergebnisse dazu zusammengefasst. Die Studie gibt einmalige Einblicke in die Erfahrungswerte der IR-Verantwortlichen.
Die Studie können Sie hier downloaden.
| Themengebiete | Berichterstattung, ESG (inkl. Nachhaltigkeit & Governance), IR-Kompetenz |
|---|---|
| Publikationsform | DIRK-Publikationen |
Zum wiederholten Mal haben sich DIRK, IR club Schweiz und CIRA zusammengetan, um gemeinsam mit Rivel die aktuelle Investor Relations-Vergütungsstudie zu präsentieren. Die Ergebnisse sollen ein wichtiges Werkzeug für alle IROs darstellen, um ein besseres Verständnis für ihre Tätigkeit und das Arbeitsumfeld zu gewinnen. Unser Ziel ist es, unseren Mitgliedern wertvolle Einblicke zu bieten und sie bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung im IR-Bereich zu unterstützen.
Die Studie zeichnet ein präzises Bild über die europäische IR-Branche in Bezug auf Faktoren wie die Geschlechterverteilung, Gehaltsspannen, Alter, Ausbildung, Arbeitszeiten und Reisetagen. Darüber hinaus erhalten Sie Einblicke in typische IR-Ziele, Berichtslinien innerhalb des Unternehmens sowie die Häufigkeit und Inhalte von Leistungsbeurteilungen und die allgemeine Arbeitszufriedenheit.
Einige wichtige Ergebnisse der Studie:
- Die Arbeitszufriedenheit unter den IROs in Europa ist weiterhin sehr hoch. Sagenhafte 91% geben an, dass sie mit ihrer Arbeit entweder sehr zufrieden (67%) oder zufrieden (24%) seien. Erwähnenswert ist, dass in Large-Cap Unternehmen die Zufriedenheit der IROs am größten ist (84% sind sehr zufrieden).
- Die Vergütung ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben, wobei die meisten IROs davon ausgehen, dass ihre Vergütung in Zukunft steigen wird.
- Die mit Reisen verbrachte Zeit hat in den letzten Jahren wieder zugenommen, wobei das Niveau von vor der Covid-Pandemie noch nicht erreicht ist.
- Leitende IROs kommen in der Regel von außerhalb des Unternehmens in ihre IR-Funktion und werden nicht intern befördert.
- Die Größe der IR-Abteilungen in Europa liegt zwischen zwei und drei Vollzeit-IR-Fachleuten, wobei größere Unternehmen über entsprechend mehr Mitarbeiter verfügen.
- Außerhalb der IR-Kernaufgaben nehmen Vorstands- und Unternehmenskommunikation sowie ESG/Nachhaltigkeit einen erheblichen Teil der Zeit der leitenden IROs in Anspruch.
Weitere spannende Erkenntnisse finden Sie in der vorliegenden Investor Relations-Vergütungsstudie.
| Themengebiete | Digitalisierung, IR-Kompetenz |
|---|---|
| Publikationsform | DIRK-Publikationen |
Spätestens mit ChatGPT, Gemini, Bing Chat & Co. ist Künstliche Intelligenz (KI) demokratisiert und Realität im Ökosystem Börse. In der Finanzkommunikation eröffnet der Einsatz KI-unterstützter Anwendungen erhebliche Potenziale, die zu Effizienzgewinnen führen und zur Wertschaffung beitragen können. Die KI steht dabei im Begriff, die Arbeitsweise in der IR- und Finanzberichterstattungsfunktion branchenübergreifend und nachhaltig zu verändern. Im Workshop wurden dazu die Ergebnisse der DIRK/EY Studie 2024 vorgestellt und diskutiert. Fragestellungen waren: Welche neuen Potenziale und Herausforderungen eröffnen sich für die IR-Funktion, wie verändert der Einsatz von KI die IR-Aufgaben und -Ziele sowie die interne Organisation und welche Auswirkungen ergeben sich auf das Ökosystem Börse, den Markt und die Stakeholder durch die Verwendung von KI?
Wenn Sie die vollständige Studie erhalten möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an Dr. Martin Steinbach (EY) unter Martin.Steinbach@de.ey.com.
Kontakt






